56. von Alta nach Olderfjord 

Fakten

  • 4 Wandertage mit 109 km auf der E6
  • 3 verrückte Radfahrer
  • 2 verrückte Wanderer, die einen Tag schneller waren als geplant
  • zu viele LKWs, zumindest an den ersten 3 Tagen
  • viele nette winkende Autofahrer (und auch LKW-Fahrer)
  • Mücken, die nicht gemerkt haben, dass es schon kalt war und dass es sie eigentlich nicht mehr hätte geben dürfen

Tag 94

von Andrea

Man könnte ja meinen, dass so ein Tag Asphalt treten sterbenslangweilig ist und dass es da rein gar nix zu berichten gibt. Und ja, von wilden Flussquerungen und stürmischen Bergpässen können wir (zum Glück) nicht berichten. Aber direkt langweilig war es nun auch wieder nicht.

Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es um kurz vor 10:30 Uhr direkt vom Hotel in Zentrum von Alta aus los. Bei Sonnenschein! Etwa komisch am Anfang, so lange durch Stadtgebiet zu laufen. Jetzt mal nicht direkt Großstadt, Gebäude nur eine Etage hoch und insgesamt eher mehr Grün als Gebäude. Aber halt Straße, Autos, Menschen … irgendwie anders.

An einer Tankstelle nutzten wir die Toilette und ich kaufte mir ein Softeis. Einfach nur weil es möglich war. Und weil die Sonne schien. Eigentlich war dafür in meinem Magen so kurz nach dem Frühstück gar kein Platz. Aber ich konnte mir das unmöglich entgehen lassen.

Dann kamen wir am Flughafen von Alta vorbei. Eine Stadt, in der man in weniger als einer Stunde zu Fuß zum Flughafen latschen kann, finde ich irgendwie sympathisch.

Wir folgten der E6 und damit in einem weiten Bogen der Bucht, an der Alta lag. Dabei durften wir (immer noch bei Sonne) schöne Blicke über die Bucht und auf die Berge ringsum genießen. Das war schon ein nettes Fleckchen Erde.

Mittagspause machten wir recht früh – eigentlich war immer noch kein Platz im Magen – als wir an einem Campingplatz vorbei kamen. Da war zwar schon alles geschlosen, offenbar war die Saison vorbei, aber an einem zugänglichen Wasserhahn bekamen wir etwas zu trinken und es gab eine Bank mit Tisch für unser Picknick. Zwischendurch kreiste ein Schwarm Gänse über uns. Die dürften sich wohl bereits für ihre Reise in den Süden sammeln. Feige Bande. Naja, eigentlich sind wir wohl ein bisschen neidisch …

Nachmittags kamen wir ganz unerwartet an einem kleinen Lebensmittelladen vorbei. Wir kauften etwas zu trinken und Kekse und schmausten direkt auf den Stufen vor dem Laden. Da sprach uns Kevin an. Kevin war Franzose (wenn auch am Namen nicht als solcher zu erkennen), hatte uns zuvor auf dem Fahrrad überholt und war auf dem Weg zum Nordkap. Gestartet war er vier Monate zuvor in Frankreich, hatte die großen Straßen wo möglich gemieden, sich Zeit gelassen, hatte die Lofoten erkundet und wirkte in Summe zufrieden und entspannt. Für ihn war der Weg zum Nordkap nur eine kleine Tour. Im letzten Jahr war er mit dem Fahrrad von Frankreich nach China gefahren. Den kommenden Winter will er in Tromsø verbringen, ein wenig als Fahrradmechaniker arbeiten, Polarlichter gucken, vielleicht über Weihnachten mal die Familie in Frankreich besuchen. Wir haben lange mit ihm geschnackt. Wir mögen solche verrückten Typen, die für sich die Entscheidung getroffen haben, im Leben nicht den Standardweg zu gehen.

Bis zu dem Supermarkt hatten wir bereits 17 km geschafft, wie wir dank Google Maps erfreut feststellten. Tja, es geht schon schneller auf der Straße.

Etwa gegen 16:30 Uhr zogen wir weiter, weg vom Meer, wieder hoch ins Fjell. Die Straße stieg für einige Kilometer gut an, in Summe war das aber harmlos.

Irgendwann fragten wir uns natürlich auch mal, wo wir eigentlich schlafen würden. Zelt direkt neben der E6 aufstellen? Wenig sexy irgendwie. Aber am Ende blieb uns tatsächlich nichts anderes übrig. Um uns herum war es noch waldig und das Gelände war recht steil. Um das hinter uns zu lassen, hätten wir noch weiter laufen müssen, als wir Füßen und Knien zumuten wollten. So stellten wir das Zelt gegen 19:30 Uhr nach 27 km tatsächlich nur wenige Meter neben der Straße auf. Zum Glück hatte der Verkehr schon deutlich nachgelassen.

Übrigens war es den ganzen Tag sonnig gewesen! Ein richtig schöner Spätsommertag. Dass ich nach den kalten Tagen hinter Kilpisjärvi dieses Jahr noch mal ohne Fleece und Windjacke unterwegs sein würde, hätte ich auch nicht gedacht.

Ja, natürlich ist Straße nicht schön und Autos sind auch einfach laut, aber in Summe war der Tag trotzdem nett.

Tag 95

von Andrea

Na ja, also, ehrlich gesagt die 28 km an unserem zweiten Straßentag waren schon langweilig und zäh. Kein Softeis, kein Campingplatz für eine nette Pause, kein Supermarkt. Für knappe 10 km haben wir einen Abzweiger auf einer Schotterstraße genommen, der sehr schön war – und leiser.

Und wir haben den verrückten Franzosen noch mal getroffen. Er war in der Nacht zuvor von Norwegern in deren Ferienhaus eingeladen worden und war dort erst mittags wieder aufgebrochen. Entsprechend hat er uns irgendwann überholt und wir haben noch mal kurz gequatscht. Er erzählte unter anderem begeistert, dass er in der Nacht Polarlichter gesehen hatte. Die hatten wir dann wohl verpasst, denn wir hatten tief und fest geschlafen. Wir haben uns nicht zu sehr geärgert, da wir das grüne Feuerwerk ja bereits mal hatten genießen dürfen. Aber es wäre natürlich schon nett gewesen …

Ach ja, und einen durchgeknallten Italiener aus der Nähe von Venedig haben wir auch getroffen. Der ist am 11. August zu Hause mit dem Fahrrad losgefahren. Wir haben lieber nicht ausgerechnet, wie viele Kilometer der pro Tag gefahren sein muss, um am 3. September etwa 200 km vor dem Nordkap zu sein.

Ansonsten könnte ich nur berichten, dass

  • Autos für unseren Geschmack mal deutlich zu laut sind,
  • Autofahrer, die kaum ausweichen, doof sind,
  • Füße Asphalt nicht mögen,
  • die Motivation beim Gehen auf bzw. neben einer großen Straße ab und zu mal einen stärkeren Tritt braucht … gegen Abend in immer kürzeren Abständen,
  • ausgedehnte Moore neben der Straße, in denen die Mücken die erste fiese Kälte in durchaus größerer Zahl überlebt haben, mal völlig überflüssig sind,
  • die daraus resultierenden drei Mückenstiche auf meiner Stirn, die irgendwie aussehen wir Hörner, erstrecht überflüssig sind,
  • mein Knie immer noch maulig ist,
  • 27 km schlicht und einfach zu viel ist für einen Tag sind.

Dafür hatten wir den ganzen Tag schönes Wetter. Und einen halbwegs anständigen Zeltplatz haben wir auch gefunden, dieses Mal etwa 100 m von der Straße weg statt nur knapp 10 m wie in der Nacht zuvor. Da kann man doch nicht meckern.

Tag 96

von Andrea

Ein zäher Kampf war es. Aber wir haben die 30 km bis nach Skaidi an unserem dritten Tag auf der E6 geschafft. Ein bisschen bekloppt sind wir ja. Eigentlich hatten wir für die Strecke von Alta nach Skaidi vier Tage eingeplant. Ging auch in drei Tagen. Zur Belohnung gab es in Skaidi ein Hotelzimmer (statt Zeltplatz an der Straße), eine Dusche, eine Sauna und Buffet in einem Restaurant (statt Tütenessen). Die Strafe waren viel Fluchen, zu viele LKWs, stark schmerzende Füße und ein immer noch beleidigtes (aber ganz tapferes!) Knie. Das mit dem “Lächeln und nicht humpeln” konnten wir bei der Ankunft im Hotel um 19 Uhr nach 9 Stunden mal glatt vergessen. Maximal brachten wir gemeinsam noch ein Lächeln zustande. Stolz und zufrieden waren wir trotzdem.

Und, was sollen wir sagen, wir haben den goldenen Spätsommer doch noch bekommen. Den ganzen Tag lachte die Sonne vom Himmel. Schon ganze drei Tage ohne Regenkleidung. Rekord?

Die Pausen an dem Tag waren auch ganz nett, zumindest deutlich schöner und auch etwas weniger “mückig” als am Vortag. (Ole haben sie trotzdem erwischt, nachdem sie mich am Vortag verspeist hatten.) Zweimal haben wir für eine Pause einen schönen Rastplatz genutzt, einmal war uns dabei sogar eine Toilette vergönnt. Sogar Besuch von Rentieren hatten wir auf einem Rastplatz.

Die Strecke entlang eines wirklich schönen Flusses war auch sehr nett, den ganzen Tag hat er uns zugezwinkert und irgendwie zum Baden eingeladen. Die Aussicht aufs Fjell um ums herum war schön und einladend. Also alles gut … eigentlich.

Aber trotzdem werden aus uns keine Straßen-Fans. Autos sind deutlich zu laut, vor allem LKWs. Und wenn so ein LKW super dicht an mir vorbei rauscht, weil er wegen Gegenverkehrs gerade nicht ausweichen kann, denke ich immer, dass unsere Flussquerungen weniger heikel waren. Dazu die monotone Belastung für die Füße. Nein, Straße müssen wir auf die Dauer nicht haben. Auch wenn wir uns auf der Straße natürlich über die Abwesenheit von knöcheltiefem Matsch und Geröllfeldern und über die die Anwesenheit von Brücken freuen. Und es war auch eine gute Wahl, ab Alta der E6 zu folgen, um möglichst zügig nach Olderfjord und zu unserem letzten Paket zu kommen. Aber hinter Olderfjord würden wir dann schon gern auch mal wieder durchs Fjell laufen und nicht nur der Straße folgen … wenigstens ein Stückchen … wenn die Bedingungen und die Knie es denn zulassen.

Ein Tag mit 24 km noch bis Olderfjord …

Tag 97

von Andrea

Als ich in der Nacht in Skaidi zur Toilette gehumpelt war (ohne mir vorher die Daunenjacke anzuziehen und ohne Mückenattacken fürchten zu müssen – großartig), hätte ich geschworen, dass ich am nächsten Tag nirgendwo hin gehen würde. Morgens um 8 Uhr war die Lage noch nicht sehr viel rosiger. Der Weg zum Frühstück verlief doch ziemlich unrund. Das Packen der Rucksäcke hinterher entsprechend unmotiviert. Irgendwie konnten wir die Dinger aber auch schlicht nicht mehr sehen.

Vielleicht war es dann der blaue Himmel, der uns beflügelte oder die Aussicht darauf, in Olderfjord tatsächlich unser letztes Paket in Empfang zu nehmen, jedenfalls verging das Humpeln nach den ersten Metern irgendwie und die Straße flog unter unseren Füßen dahin. Es gab deutlich weniger Verkehr als an den ersten drei Tagen, ein großer Teil vor allem der LKWs war wohl in Skaidi Richtung Hammerfest abgebogen. Eine steife Briese hielt uns die Blutsauger vom Leib. Das Fjell und die Seen um uns herum leuchteten in den schönsten Farben.

Fast hätte ich gedacht, ich hätte die 24 km auch in einem Stück durchlaufen können. Mit der Zeit wurde ich dann doch kleinlauter und freute mich nach knapp 10 km über unsere erste Pause. Nach der Pause gingen wir dann wieder etwas unrund … ähäm … es hat uns ja zum Glück keiner gefilmt.

Bei der nächsten Pause neben einem Wohnmobil unterhielten wir uns nett mit einem Ehepaar aus Koblenz, das gerade vom Nordkap kam und als nächstes auf die Lofoten wollte. Bei der dritten Pause schließlich machten wir den Tee aus der Thermoskanne platt und futterten Schokolade ohne Ende. Ja, und dann war um kurz nach 17 Uhr auch schon Zieleinlauf oder besser Zieleinhumpeln. Olderfjord an einem strahlend blauen Meer unter einem (immer noch) blauen Himmel. Also, vier Tage ohne Regen waren nun definitiv Rekord.

Auf den letzten Metern trafen wir noch eine Bulgarin, die auf dem Fahrrad unterwegs war. Sie war am Vortag am Nordkap gewesen, nach über 6.000 km mit dem Fahrrad von Bulgarien aus. Nun hatte sie 4.000 km Heimreise auf dem direkten Weg vor sich.

Es war dann zum Abschluss ein wenig enttäuschend, wie klein das Zimmer im Hotel in Olderfjord war (mit uns und unseren Rucksäcken plus dem Paket war es definitiv überfüllt), dass das Restaurant gar kein warmes Essen mehr anbot, weil die Saison vorbei war (bis 17 Uhr hätte es immerhin Waffeln und so gehabt, aber es war nach 17 Uhr) und dass der kleine Supermarkt, in dem wir etwas für unser Abendessen hätten kaufen können, um 17 Uhr geschlossen hatte. Grmpf. Na gut, also bereiteten wir in der Gemeinschaftsküche des Hotels zwei von unseren üblichen Trekkinggerichten zu. War besser als hungern.

Große Freude bereitete uns dann die Buchung des ersten Teils unserer Rückreise. Am 15. September werden wir morgens um 5:30 Uhr (brrrrrr) in Honningsvåg auf die Hurtigrute steigen und in knapp fünf Tagen nach Bergen schippern. Es war von Anfang an unser Wunsch gewesen, ganz langsam wieder gen München zu reisen. Ein Wiedereintritt in den normalen Wahnsinn innerhalb von 48 Stunden oder so würde vermutlich genau dazu führen, zu Wahnsinn nämlich. So haben wir uns von Anfang an gewünscht, am Ende noch genügend Zeit zu haben, um die Hurtigrute nehmen zu können. Auch wenn uns klar ist, dass es nach der langen Zeit draußen in der Einsamkeit dann plötzlich mit den vielen Menschen auf einem Schiff nicht ganz einfach werden wird, haben wir uns sehr gefreut, dass die Buchung geklappt hat. Es waren kaum noch Kabinen frei.

Es war ein wenig komisch und traurig, die Rückreise zu buchen. Aber auch ok. Es fühlte sich richtig ab. So aufregend und intensiv wie die Tour war – und auf den letzten Kilometern zum Nordkap auch noch werden wird – so ist es doch auch gut, wenn es vorbei ist. Wir können beide unsere Rucksäcke nicht mehr sehen. Und auch das Fjell, das wir doch so sehr mögen, müssen wir nicht mehr unbedingt jeden Tag anschauen. Und gleichzeitig wissen wir, dass wir vor Sehnsucht die Wände hochgehen werden, wenn wir erst wieder in München sind. Aber so ist es eben. Trotzdem ist es gut, bald nach Hause zu kommen.

Gedanken zu den letzten Tagen

von Ole

Menschliche Sonnenuhr: Morgens stand der Schatten auf der Straße links von uns, im Laufe des Tages wanderte er dann ganz langsam nach rechts hinüber. Häufig konnte der/die Vorausgehende daran gut erkennen, wie groß die Lücke zwischen uns war.

Unterschiedliche Kilometer: Auch wenn natürlich eigentlich jeder Kilometer gleich lang war … die ersten morgens brachten wir schneller hinter uns als die letzten abends. Dafür hatten die ersten kaum Gewicht, einer von dreißig, einer von fünfundzwanzig Kilometern, das änderte kaum etwas, es blieben noch so viele. Aber einer von fünf oder einer von drei Kilometern, die am Abend noch verblieben, das schaffte richtig was weg.

Renntiere und Schnecken: Das waren wir beide. Manchmal kam ich echt nicht hinterher (auch ohne dass ich unterwegs Fotos machte und dafür kurz stehen blieb), manchmal war ich einfach zu schnell und musste Schwung rausnehmen. Andrea ging das genauso. Normalerweise gleicht die ständig wechselnde Beschaffenheit der Weg vieles aus, mal ist der eine, mal die andere schneller. Wenn die Beschaffenheit des Weges immer gleich bleibt, merkt man die zwischenzeitlichen Leistungsschwankungen stärker.

Leichter werdende Rucksäcke: Das war einmal, auch wenn sie natürlich objektiv von Tag zu Tag leichter wurden. Subjektiv sind sie gleich schwer geblieben, wir wurden jeden Tag etwas schwächer.

Endlich zu Ende und dann: Wahnsinn zu sehen, wie die Kilometer zum Nordkap weniger wurden. Wir werden froh sein, diesen Rucksack nicht mehr tragen zu müssen. Gleichzeitig werden uns viele intensive Momente fehlen.

Entfernungsangaben – Fluch und Segen: Es war schon toll, das Nordkap das erste Mal ausgeschildert zu sehen. “Nur noch” 217 km.“ Das gab Energie. War aber immer noch ein Langstreckenlauf und kein Sprint. Wenige Kilometer später waren wir wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Das war noch ganz schön weit.

13 Minuten für den letzten Kilometer: Auf was man alles achten kann, wenn man nicht darüber nachdenken muss, wie man den nächsten Schritt setzt. Dank Andreas Uhr und den Kilometerangaben am Straßenrand konnte ich ermitteln, wie lange wir für den jeweils letzten Kilometer gebraucht hatten. Meisten waren es 12, 13 oder 14 Minuten, je nach Tageszeit, Höhenprofil und Abstand von der letzten Pause. Inklusive Pausen lagen wir bei über 3 km/h, ohne Pausen teilweise bei knapp 5 km/h. 30 km in 9 Stunden, 24 km in 7 Stunden, davon konnten wir im Fjell nur träumen.

Müll: Es ist schon erschreckend, was so alles am Straßenrand herum liegt. Im Fjell nehmen wir alles sorgfältig wieder mit und tragen es auf dem eigenen Rücken, hier wird so vieles achtlos aus dem Fenster eines Autos geworfen, obwohl das Mitnehmen so viel einfacher wäre.

Tag 98 – Ruhetag

Das Übliche: Wäsche waschen, essen, bloggen, einkaufen, lesen …

und das Besondere:

  • Zutaten für das Mittagessen einkaufen und kochen (Lachs mit Kartoffelgratin)
  • Lange über den Karten und der Wegbeschreibung brüten; der weitere Weg war nicht mehr auf der Karte eingezeichnet und maximal spärlich markiert und die Beschreibung nicht trivial
  • Mit der Eigentümerin den möglichen weiteren Weg diskutiert – doch noch ein Stück Straße gehen?
  • Zutaten für das Abendessen einkaufen und kochen (Lachs mit Kartoffelgratin, war lecker und besser als Tiefkühlpizza)

Der etwas andere Pausenplatz

Fast wie Urlaub – Strandstimmung in Nordnorwegen

Blick über den Altafjord

Abendstimmung am Zeltplatz

 

Morgenstimmung – 10 Meter von der E6 entfernt

Lang zog sich die Straße ins Fjell hinauf

Wasser war manchmal etwas schwieriger zu bekommen

Schon fast da – oder doch noch nicht?

Weite Landschaft neben der Straße

Besuch in der Mittagspause

Immer am Fluss entlang

Und die Straße zog sich endlos

Der letzte Kilometer

Auf dem Weg nach Olderfjord

Leuchtende Farben im Fjell

Ankunft in Olderfjord

2 Gedanken zu “56. von Alta nach Olderfjord 

  1. Liebe Andrea, lieber Ole, WAHNSINN, ich kann das gar nicht so recht glauben, dss ihr tatsächlich „schon“ die Rückreise antretet…..hier in München daheim ankommen wird sicherlich auch noch mal ein kleines Abenteuer. Vielleicht kommen Euch alle Wege hier extrem kurz vor und Oles Reisebuchungen enthalten in Zulkunft sehr viele Wanderstrecken, vielleicht giesst Ihr anfänglich einfach schnell mal ein wenig Wasser in die Nudelpackung im festen Glauben daran, dass ihr gerade eine Portion Penne Arrabiata zubereitet, vielleicht wollt Ihr am Anfang jeden Abend erst einmal ganz in die Gewohnheiten der letzten Monate versunken Euer Zelt aufbauen, Tobi K. sieht Euch schon mit geschnitzten Stöcken mit Stockbrot am Lagerfeuer im Wohnzimmer sitzen, vielleicht erntet Ihr öfter seltsame Blicke beim Metzger/an der Fleischtheke wenn Ihr Rentierschinken ordert, ….Vielleicht kommen wir „Daheimgebliebenen“ Euch mit unseren „Hamsterradgedanken“ erst einmal vor wie Ausserirdische oder Nerds…..es wird spannend! Gute Rückreise, kommt noch nicht zu schnell „gedanklich hier an“, geniesst noch ganz entspannt die „letzten Reisetage“, alles Liebe Simone

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  2. Liebe Andrea, lieber Ole,

    eure Berichte sind oder bald waren sehr aufregend und wir empfinden es angenehm, dass ihr nun näher an der Zivilisation seit. Richtig erleichternd fand ich, dass ihr bei Andreas Knieproblemen dann auch tatsächlich auf den Bus umgestiegen seid.
    Wir wünschen euch eine gute letzte Trekkingwoche möglichst bei Sonnenschein und ohne (geht war wahrscheinlich nicht ganz..) Mücken.
    Immer noch äußerst beeindruckt von eurer Leistung
    Jutta + Martin

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