06. von Muggia nach Idrija

Fakten

  • 6 Wandertage, ca. 103 km, ca. 2.800 Meter rauf, ca. 2.460 Meter runter
  • Jede Nacht ein Doppelzimmer mit Dusche, was für ein Luxus
  • Jeden Abend etwas zu essen, nicht selbstverständlich
  • Für Mai zu kalt und zu nass

Tag 1- Ein Husky und ein unausgeschlafener Grummler

von Ole

Jetzt geht’s los! Ich hatte gut geschlafen. Im Gegensatz zu Andrea, die müde und etwas grummelig war. Das Frühstück war nicht geeignet, am Grummeln etwas zu ändern, zu viel papsiges weißes Brot. So döste Andrea nach dem Frühstück noch ein wenig, bevor wir die Sachen packten und los gingen.

Wir hatten uns für die Fähre nach Muggia entschieden. Eine Stunde Busfahrt mit 49 Haltestellen war nichts für flaue Mägen. Zum Glück regnete es noch nicht, so konnte ich ohne Regenkleidung gehen, Andrea war vorsichtiger. Zu Recht.

Am Hafen suchten wir den Anleger, fanden ihn schließlich und wurden um 11:00 Uhr als einzige Fahrgäste nach Muggia geschippert – ohne Wellengang. Mir ging es gut. Ich war zufrieden. Es ging wieder los. Nicht wissen, wo man abends ankommt. Dem Wetter ausgesetzt sein. Bei sich sein. Andrea freute sich mit mir, war aber zu müde, um selbst Begeisterung auszustrahlen.

Am Anleger in Muggia standen zwei Radfahrer, die Räder mit Satteltaschen bepackt und die Radler in Regenkleidung verpackt. Das gegenseitige wissende Anlächeln mit den beiden Radfahrern beim Aussteigen war schön. Wir ahnten, was die hinter sich hatten, die wussten, was vor uns lag.

Nach kurzer Zeit erreichten wir den Kirchplatz von Muggia, hier begann laut unserem GPS Track die Via Alpina. Trotz Suchen fanden wir keinen Hinweis auf die Via Alpina, mit GPS-Track auf dem Handy dafür souverän den Weg. Dieser führte relativ schnell, relativ steil einen Hang hinauf. Uff. Schön langsam, Schritt für Schritt. Andrea litt unter ihrem Rucksack, die Hüften und Schultern schmerzten, das dumme Ding saß nicht so, wie es sollte. Irgendwie ging es weiter.

Dann endlich runter vom Asphalt und auf einem kleinen Trampelpfad durch die Natur. Viel bergauf und bergab. Dann wieder auf einer Straße unter einer Autobahn durch. In einem Gewerbegebiet fanden wir – etwas abseits unserer Route – an einem großen Supermarkt Schutz vor dem Regen und aßen etwas aus unserem „Fressbeutel“. Hunger hatten wir beide nicht wirklich. Die Bar im ersten Stock war geschlossen, trotz „aperto“ Schild. Das sollte uns noch häufiger passieren.

Dann zog auch ich endlich die Regenjacke an. Wir ließen das Gewerbegebiet schnell hinter uns und stapften einen ziemlich matschigen Pfad an einem See entlang. Deja vu. Die Matschlöcher waren zwar nicht tief, sorgten jedoch für sehr dreckige Hosenbeine.

Nach einem kurzen Stück Straße ging es zum zweiten Mal steil einen Hang rauf. Erst noch an Feldern vorbei, dann nett durch den Wald (matschiger Weg). Zwischendurch gab es Ausblicke auf andere, waldreiche Hügel. Wieder ein Stück Straße, dann lange durch einen Wald (etwa matschig?) und langsam wieder bergab.

Nachdem wir wieder eine Straße erreicht hatten, entschieden wir uns, die letzten Kilometer nicht noch einmal Schlammschlacht im Wald zu machen, sondern die Straße zu nehmen. Wir kündigten telefonisch unser Ankunft in der Unterkunft Torrente Rosadra an, die wir kurze Zeit später erreichten. Unser Wirt namens Andrea begrüßte uns sehr herzlich.

Wir genossen eine heiße Dusche nach einem kalten Tag. Zum Abendessen gingen wir zum benachbarten Rifugio Premuda, der am niedrigsten gelegenen Hütte des italienischen Alpenvereins (CAI). Denkste. Diese hatte ohne Angabe von Gründen geschlossen, obwohl sie laut den angeschriebenen Öffnungszeiten geöffnet sein sollte. Zum Glück hatte ich im letzten Ort – etwa 1,5 km auf der Straße wieder zurück – eine Bar gesehen. So gab es fettige, aufgepimpte Tiefkühlpizza, immerhin mit einem Guinness.

Der Verdauungsspaziergang zurück tat dann gut und wir schliefen schnell ein.

Tag 2 – La Bora, ein kalter Winterwind im Mai

von Ole

Unser Wirt Andrea verwöhnte uns zum Frühstück. War doch etwas anderes als ein Müsli aus der Tüte. Auch wenn sich schon abzeichnete, dass uns das weiße papsige Brot irgendwann zu den Ohren herauskommen würde. Zum Abschied plauderten wir mit unserem Wirt noch über Synchrotons und Freie-Elektronen-Laser, da er in einer entsprechenden Anlage arbeitete und bei uns Erinnerungen ans Studium aufkamen. Er bezeichnete Physiker als verrückt und sympathisch, das war doch mal was.

Da es nicht regnete, gingen wir beide nur im Fleece los. Der Wind pfiff ordentlich, laut unserem Wirt Andrea war das La Bora, ein kalter Wind aus den Bergen. Das Haus, in dem wir übernachtet hatten, hatte seinetwegen einen Bug in Windrichtung und keine Fenster in dieselbe. Hätte uns das schon zu denken geben sollen?

Der Weg zog sich eine tolle, karstige Schlucht entlang. Dank des GPS-Tracks fanden wir ihn gut. Immer wieder genossen wir die Landschaft, zum ersten mal ein wenig bergig und wild. Auch Andrea war nach einer Nacht mit viel Schlaf jetzt angekommen. Am Ende der Schlucht ging es steil bergauf, kurz darauf einen sehr schönen Karrenweg entlang. Dieser gefiel uns so gut, dass wir den Abzweiger verpassten. Dafür hatten wir dann zwei zusätzliche Grenzüberquerungen nach Slowenien und zurück und ca. 1,5 Kilometer mehr Strecke hinter uns.

Kurze Zeit später waren wir dann „richtig“ in Slowenien. An vielen kleinen Feldern entlang zog sich der Weg langsam den Hang hinauf. Überall Steinmauern zwischen den Parzellen, die Felder wirkten nicht mehr genutzt, vielleicht im Sommer noch für Viehhaltung. Der Bora blies uns weiterhin kräftig entgegen und saugte uns richtig aus. So kamen wir nicht in einem Rutsch bis zum nächsten kleinen Gipfel, sondern machten vorher ein kurzes Picknick, immerhin halbwegs im Windschatten. Unsere Isomatten taten dabei gute Dienste, so ein Ding macht eine Pause doch gleich viel angenehmer.

Kurze Zeit später erreichten wir den kleinen Gipfel, grüßten kurz unsere zwei Mitwanderer, mit denen wir schon gefrühstückt hatten und denen wir noch öfter begegnen sollten. Der Abstieg war dann rutschig, die Wege waren teilweise sehr schmal, wieder leistete uns das GPS gute Dienste. Schön waren die vielen Pfingstrosen im Wald. An der Straße angekommen entschieden wir uns für einen Abstecher nach Lipica, vielleicht würden wir ja auf dem weitläufigen Gelände ein paar weiße Pferde sehen (siehe separater Beitrag).

Mit einem stark schmerzenden Zeh dank einer großen Blase (bei mir) und mehreren Druckstellen an den Füßen (bei uns beiden) kämpften wir uns dann die letzten Kilometer nach Lovek. Das Hotel Krasna war sehr schön, nur das Restaurant hatte geschlossen – könnte noch das Motto des Urlaubs werden. Dafür wurde uns angeboten, um 20:00 Uhr Yoga zu machen, die Tochter des Hauses bot einen Kurs an. So humpelte ich nach herrlicher warmer Dusche – geht das nicht im Zelt auch irgendwie? – weiter ins Dorf, wo es zum Glück ein geöffnetes Restaurant gab und wo wir leckeren Schinken und Käse als Vorspeise und etwas weniger leckere Nudeln (mit Bolognese und mit Steinpilze) aßen.

So war ich rechtzeitig wieder im Hotel. Die Tochter war nicht ganz so begeistert wie die Mutter, dass ich beim Yoga mitmachen wollte. Auf englisch hatte sie noch nicht unterrichtet. So saß ich kurze Zeit später als einziger Mann in einer slowenischen Yoga-Gruppe. An den entscheidenden Stellen gab es englische Übersetzungen, ansonsten verstand ich relativ schnell auch das slowenische „Einatmen“ und „Ausatmen“. Ich genoss das bei mir ankommen, die fließenden Bewegungen taten meinen Schultern und dem Rücken gut. Einige Atemübungen am Anfang kannte ich noch nicht, die Krieger-Positionen und einige weitere Übungen zum Glück schon. So hielt ich mich in Summe ganz wacker. Vielleicht das nächste mal nicht in einem Wollhemd Yoga machen, das war ganz schön warm.

Andrea hatte in der Zeit in unserem Zimmer tapfer Beine und schultern gedehnt.

Tag 3 – Noch kälterer Wind und schwierige Logistik

von Ole

Das Frühstück war genial. Erdbeer-Himbeer-Smoothie, Trüffelomelette, frische Blau- und Himbeeren zum Müsli, Käse, Schinken, frisch gebackene Croissants. Unser Wirt Boris meinte, wir brauchten ja was für den Weg. Sensationell. Leider waren irgendwann die Mägen voll und so verabschiedeten wir uns und schulterten die Rucksäcke.

Draußen war es kalt und windig. Der Zeh mit der Blase war anfangs zumindest halbwegs friedlich, meckerte dann aber im Tagesverlauf immer lauter. Wir ließen Lovek hinter uns und gingen durch eine hügelige Landschaft mit kleinen Parzellen unter Eisenbahn und Autobahn hindurch und erreichten nach knapp zwei Stunden Matavun. Hier wollten wir uns die Tropfsteinhöhle ansehen, blieben auch trotz 30 Minuten Wartezeit auf die nächste Führung und der Aussicht auf eine große Gruppe dabei (siehe separaten Beitrag).

Nach der Führung gab es als spätes Mittagessen zwei Burger im Café an den Höhlen, da war es warm und windgeschützt. Andrea hatte den ganzen Tag über gefroren. Wir überlegten eine Weile, ob wir weitergehen sollten. Intensive Momente schon am dritten Tag. Es war aber auch nicht einfach bei Wind und Wetter, vor allem, da wir damit nicht gerechnet hatten. Es war bei dem eisigen Wind kaum möglich, erholsame Pausen zu machen. Nicht zu ändern. Wir gingen weiter.

Erst hatten wir noch einen schönen Blick auf die große Doline neben der Höhle, dann ging es einsam durch lichten Wald. Der Wind ließ etwas nach und sogar die Sonne zeigte sich ganz kurz. Hinter einem kleinen Flugplatz machten wir ein Pause auf einer von weißen Narzissen übersäten Wiese. Doch ganz nett hier. „The trail provides.“ Es folgte ein Trampelpfad durch den Wald und dann eine abenteuerliche Unterquerung der Eisenbahn, ca. 1,5 Meter hoch war der längere Durchgang, nicht ganz einfach mit Rucksack.

Wieder Wald, mal Forstweg, mal Stromtrasse, dann Abstieg nach Senozece, plötzlich wieder im Regen und sehr kaltem Wind. Ungemütlich. Die einzige Unterkunft im Ort war auf Booking.com nicht mehr verfügbar. Doch noch zwei Stunden zum eigentlichen Etappenort weiterlaufen? Uns war nicht danach. Vor allem gab es dort kein Restaurant. Wir fanden die Telefonnummer des Rasthauses in Senozece, Andrea rief dort an, ja, ein Zimmer gäbe es noch, aber das Restaurant wäre geschlossen. Wie war das mit dem Motto des Urlaubs? Trotzdem dankbar nahmen wir das Zimmer und bekamen im kleinen Laden im Ort noch Brötchen, Wurst, Käse, Avocado, Paprika, Tuc-Kekse und Apfelsaft. Das Abendessen war gerettet.

Die 600 Meter zum Rasthaus waren noch einmal ungemütlich, dann war es geschafft. Das Zimmer war zwar schmuddelig und das Bad müffelte, aber wir waren froh über ein Dach über dem Kopf. Erst einmal heiß Duschen. Die Steigerung von warmem Wasser aus der Wand ist heißes Wasser aus der Wand! Also, wer das fürs Zelt erfindet …

Dann noch lange Planung. Am Zielort der nächsten Etappe gab es nur eine Unterkunft – im Frühjahr mittwochs geschlossen. Wann wollten wir da sein? Mittwoch! In der Nähe etwas abseits des Weges nur eine Unterkunft in Landol. Restaurant Fehlanzeige. Alles weitere noch weiter abseits. Auf der Website der Lippizaner-Lodge in Landol fand ich dann den Hinweis, dass es mit Voranmeldung ein einfaches Abendessen gäbe. Schnell anrufen. Keiner ging ran. Also E-mail schreiben. Und selbst wenn das klappt, würde der Tag danach lang werden, 23 Kilometer ohne Zwischenstopp. Und wie sieht es dann mit Übernachtung und Essen aus? Na gut, das schien in Crni Vrh irgendwie zu gehen. Mit solchen Gedanken gab es erst einmal Abendessen auf dem Zimmer.

Zum Abschluss des Tages kam noch die Bestätigung von Zimmer und Abendessen der Lippizaner-Lodge, einen Schritt weiter. Mal sehen, wie das Wetter wird, die Vorhersage lautete kalt und regnerisch.

Tag 4 – Shortcut im Regen

von Ole

Das Frühstück überraschte uns mit Spiegeleiern mit Speck. Lecker. In voller Regenmontur ging es dann erst ein Stück die Straße zurück, dann lange durch lichten Buchenwald. Schön, bis auf Regen, Wind und Matsch. Nach zwei Stunden erreichten wir Razdrto, wo wir wider Erwarten nicht nur eine offene Bar fanden, sondern uns auch an einem Ofen wärmen konnten. Ein Geschenk.

Da der Berg, über den der Weg führte, in den Wolken lag, entschieden wir uns für die Abkürzung, die Straße entlang. So stiefelten wir durch eine hügelige Landschaft mit kleinen Orten. Es regnete, der Wind hatte sich aber etwas gelegt. An einer Bushaltestelle gab es überdacht und windgeschützt noch ein kleines Picknick. Dabei unterhielten wir uns kurz mit einer Frau, die ihren Sohn vom Schulbus abholen wollte. Einen so schlimmen Mai hatte sie noch nicht erlebt …

Jedes Loslaufen tat meinem strapazierten Zeh wieder ziemlich weh, so war ich froh, als wir gegen 15:00 Uhr Landol trocken (!) erreichten. Wir wurden erst vom Gruß auf der Schiefertafel „welcome Andrea and Ole“, dann auch persönlich sehr freundlich begrüßt. Wir waren die einzigen Gäste, bekamen gegen einen kleinen Aufpreis das Dachzimmer mit integrierter Sauna und genossen dann erst einmal das Schwitzen ausführlich, bevor wir den Rest des Nachmittags mit Schreiben verbrachten. Um 19:00 Uhr gab es ein simples, aber leckeres Essen, das beste seit Triest, dann ging es zum Lesen und Schreiben ins Bett.

Tag 5 – Endlich Sonne!

von Ole

Der Tag begrüßte uns mit einem aufgelockerten Himmel und ohne Regen. Dazu ein gutes Frühstück mit einer großen Kanne Tee und einem frischen Spiegelei. Wir durften uns noch zwei Brote schmieren, falls wieder ein Restaurant geschlossen haben sollte.

Die Wegbeschreibung nach Predjama fanden wir erst auf der Karte, dann in Natur. Die knapp drei Kilometer liefen gut, unter anderem aufgrund meines kunstvoll verpackten Zehs. Die Burg in Predjama war spannend in eine Felswand hineingebaut. Wir ließen sie trotzdem links liegen, gönnten uns nur einen weiteren Tee und einen Cappuccino mit Burgblick. Dann ging es steil den Hang hinauf. Und irgendwie den Rest des Tages fast nur noch bergauf.

Zweimal sahen wir im Wald einen großen Vogel vor uns wegfliegen, einmal zwei Rehe sich in die Büsche schlagen. Spuren von Rehen sahen wir im immer noch feuchten Boden viele. Sportlich erreichten wir gegen 13:00 Uhr Hrusica, wo die „Alte Post“ tatsächlich geöffnet hatte. So gab es Schinken und zweimal Suppe zum Mittag im Warmen.

Derart gestärkt ging es weiter bergauf, bis wir gegen 16:00 Uhr eine – natürlich geschlossene – Berghütte am Javornic auf 1.146 Metern Höhe erreichten. Auf der einen Seite der Blick zurück zum Mittelmeer, auf der anderen Seite der Blick Richtung Triglav mit schneebedeckten Bergen, dazu sogar ein wenig Sonnenschein. So hatten wir uns die ersten Tage der Tour auch vorgestellt. Wir genossen die Pause.

Die letzten fünf Kilometer gingen erst zügig bergab, dann zum Ende etwas zäh Richtung Crni Vrh. Die Tür des reservierten Gasthauses war geschlossen, aber irgendwann hörte man drinnen trotz Staubsaugen mein Klopfen. Wir wurden sehr herzlich begrüßt. Schön, sich so willkommen zu fühlen. Und das trotz eines hektischen Tages unserer Gastgeber, da die alte Mutter unserer Gastgeberin am Morgen ins Krankenhaus nach Ljubljana gebracht worden war.

Das Restaurant hatte zwar geschlossen (war klar), aber man würde für uns schon etwas finden. Schön. Nach dem Duschen gab es dann Suppe, Salat, Zlikrofi (Ravioli, quasi mit Gnocchi gefüllt) und noch je eine Kugel Schokoladeneis. Dazu noch eine schöne Unterhaltung mit unserer Wirtin, bevor wir müde ins Bett fielen.

Tag 6 – Kurz und steil

von Ole

Das Frühstück war wieder lecker. Mit frischen Spiegeleiern, Schinken, Käse, Müsli und Croissants. Wir verabschiedeten uns und nahmen die letzten zwölf Kilometer nach Idrija in Angriff. Etwas verwinkelt durch den Wald, dann immer wieder über kleine und größere Lichtungen mit Häusern. Nachdem ein Schild vor Bären gewarnt hatte, suchten wir den immer noch stellenweise feuchten Boden nach Spuren ab – ergebnislos.

Nach sechs Kilometern machten wir eine nette Pause. Kurz danach begann der knackige Abstieg. Immer wieder mussten wir den richtigen Weg suchen. Der feuchte Boden war glitschig und erforderte viel Geschick. Zwischendurch landeten wir sogar auf einer Mountainbike-Strecke.

Das letzte Stück hatte es dann noch einmal in sich, in sehr steilen Serpentinen ging es auf einem glitschigen Trampelpfad hinunter. Unten gab es an einem kristallklaren Bach erst einmal eine Pause.

Die letzten Kilometer nach Idrija gingen wir dann entlang eines kleinen Kanals und fühlten uns dabei an Madeiras Levadas erinnert. Gegen 14:00 Uhr erreichten wir den Busbahnhof in Idrija. Ziemlich platt für zwölf Kilometer. Aber stolz, die ca. 100 Kilometer trotz schwieriger Umstände gut geschafft zu haben.

Am Anleger in Triest

An der Kirche in Muggia

Pause vor einem Supermarkt, immerhin vor Regen geschützt

Jede Nacht ein Doppelzimmer für uns allein – Luxus!

Durch schönes Karstgelände

Brücke!

Blick zurück auf das Mittelmeer am zweiten Tag

Immerhin trocken, aber kalt

Weite Landschaft – auch ohne hohe Berge schön

Immer wieder auch viel Wald

Mal die Beine hochlegen

Der Silikon-Überzug half immerhin ein wenig

Die Doline an den Höhlen von Matavun

Wiese mit weißen Narzissen, auf der auch der Wind eine Verschnaufpause einlegte

Sportliche Unterführung von Bahngleisen

Eine geöffnete Bar bei Wind und Regen – ein Geschenk

Auch eine Bushaltestelle bietet sehr willkommenen Schutz für eine Pause

Die Burg in Predjama

Trocken, trotz der dunklen Farbe des Himmels

Blick zurück auf das Mittelmeer am fünften Tag

Endlich Genuss bei besserem Wetter

Die höheren Berge in der Ferne müssen noch ein bisschen warten

Wir wurden in jeder Unterkunft sehr freundlich begrüßt, aber nirgends so herzlich wie hier

Bedeutet es das, was wir denken?

Auch immer mal wieder sehr lieblich

Da fanden wir uns plötzlich auf einer Mountainbike-Strecke wieder

Einige Abschnitte im letzten Abstieg waren etwas sportlich – da mussten Andrea und ihr Rucksack getrennt runter

Die letzte Brücke (!) vor Idrija

Unsere Trackingpunkte (blau) der ersten 6 Tage, die rote Linie ab Idrija ist der weitere Track

Ein Gedanke zu “06. von Muggia nach Idrija

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s