10. Packliste anpassen

von Ole

Was haben wir alles aus unserer Vorbereitungswoche gelernt? Wo steht die Packliste, was verändern wir noch? Auch wenn das Wetter in der Woche hoffentlich nicht repräsentativ war, gab es doch einige gute Erkenntnisse und einige Erinnerungen, die wir wieder hervorgeholt haben. In Summe war die Woche schon sehr hilfreich, die Ausrüstung noch besser an die anderen Gegebenheiten anzupassen.

  • GPS-Gerät: Toll mit den Tracks. Und wenn man es abends aus schaltet, hält es auch länger als 6 Tage.
  • Isomatten: Genial, haben manche Pause deutlich aufgewertet und gingen auch für Yoga oder Dehnen im Zimmer.
  • Schuhe: Doch noch die Wanderschuhe statt der Bergstiefel? Dann hätten die Zehen mehr Platz. Aber es geht schon noch höher und felsiger hinauf im weiteren Verlauf, da wären Bergschuhe besser. Andererseits trocknen die Wanderschuhe schneller.
  • Hose: Schwierig. Die robusten Fjällräven-Hosen war jetzt genau richtig, aber vielleicht wird es im Sommer ja doch etwas wärmer? Gegen Wind könnten wir dünnere Hosen mit Regenhosen aufrüsten. So viele coole Taschen an den Beinen haben die anderen Hosen aber nicht.
  • Snacks: Unser Fressbeutel hätte auch für zwei Wochen gereicht. Eher auf Lücke planen, Nüsse und Schokolade bekommen wir schon irgendwo, Trockenobst wird eh überschätzt.
  • Hut: Hatte nur am letzten Tag noch einen Auftritt. Bleibt trotzdem dabei.
  • Sonnenbrille & Sonnencreme: Wird total überbewertet.
  • Fernglas: Fliegt vermutlich noch raus. Zu viele Höhenmeter, da sparen wir gern 250 Gramm ein. Und da für die meisten Etappen ein guter GPS-Track vorliegt, ist das Finden des Weges etwas einfacher als in Norwegen, so dass es dafür hoffentlich das Fernglas nicht braucht.
  • SD-Karte für das Tablett: Wir hatten uns schon gewundert – die Fotos von der Kamera aufs Tablet zu übertragen, war in Norwegen nie ein Problem gewesen und jetzt reichte plötzlich der Speicherplatz des Tablets nicht aus. Zu Hause die zusätzliche Speicherkarte wieder ins Tablet gesteckt. Da waren dann auch noch ganz viele Fotos aus Norwegen drauf.
  • Sicherung für Objektivdeckel der Kamera: Da wir sie eher lose umgehängt oder am Träger des Rucksacks eingehängt hatten, ging uns der Deckel verloren. Nachbestellt und wird künftig mit Band an der Kamera befestigt. Für die Kameratasche, die wir in Norwegen am Hüftgurt des Rucksacks befestigt hatten, sind die Hüftgurte der kleineren Rucksäcke nicht stabil genug.
  • Unterlegplane: Fliegt raus. Wenn wir freiwillig biwakieren, ist das Wetter gut. Wenn wir unfreiwillig biwakieren, kann es auch es nicht gut sein. Eintrittswahrscheinlichkeit eher gering aufgrund des dichten Netzes an Hütten. Und im unfreiwilligen Notfall werden halt die Schlafsäcke etwas nass, falls sie von der Isomatte rutschen und auf einem nassen Untergrund landen. Aber dafür tragen wir nicht zwei Monate die Plane durch die Gegend.
  • Ersatz-T-Shirts: So richtig notwendig nur beim Waschen, damit wir dann nicht halb nackt herumlaufen müssen. Da könnten wir aber auch die „Schlafanzug“-T-Shirts anziehen. Dafür vermutlich bei Andrea doch noch zusätzlich ein langärmeliges Merino-Shirt für kalte Tage und Nächte.
  • Essen: Vielleicht nur ein paar von den Müslis mitnehmen, die es im Norwegen oft zum Frühstück gab und keine Hauptgerichte? Für die Müslis reicht kaltes Wasser. Das gibt etwas mehr Flexibilität und dürfte im Notfall ausreichen. Für die Hauptgerichte von Turmat reicht zum Überleben zwar auch kaltes Wasser, ist aber vermutlich gar nicht lecker.
  • Rucksack: Bei Andrea vielleicht doch ein etwas kleinerer Rucksack, der etwas besser sitzt? Da kann ich mich bis Juli noch auf die eine oder andere Probetour freuen, bei der ich keinen Rucksack brauche, weil Andrea ihren mit Gewicht ausprobieren muss. Dafür könnte sie sich dann zwei Monate lang darüber freuen, dass in meinen Rucksack noch etwas mehr reinpasst …

Die Zeit bis zum Start wird uns definitiv nicht langweilig werden. Da können wir noch über ein paar Dinge nachdenken. Fühlt sich dann auch gleich wieder mehr nach Vorbereitung an.

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