24. von Ahornach nach Mayrhofen

Fakten

  • 4 Wandertage
  • ca. 60 Kilometer
  • ca. 2.000 Höhenmeter Aufstieg (+1.400 mit Seilbahn)
  • ca. 4.000 Höhenmeter Abstieg
  • Es gibt noch mindestens eine Gams in den Alpen
  • Hochalpines Abenteuer
  • Erstes Mal über den Alpenhauptkamm

Tag 37

von Ole

Na gut, die Kaltfront war noch gekommen, gegen 20:00 Uhr am Vorabend. Damit war sie nur leider nicht durch, als wir nach dem Frühstück ins vorbestellte Taxi stiegen, das uns zur Talstation des Speikboden-Lifts brachte. Andrea hatte schon ihre Regenjacke an, ich wurde allein beim Bezahlen des Lifts und bis zum Einsteigen nasser, als mir lieb war. Na gut, in 1.000 Höhenmeter Gondelfahrt kann viel passieren. Tat es aber nicht, der Regen wurde stärker, es regnete sich richtig ein.

Oben stellte Andrea fest, das am nächsten Stock die Spitze abgebrochen war. Mist. Wir flohen erst einmal ins 200 Meter entfernte Gasthaus, um uns und die Rucksäcke ordentlich zu verpacken. Wir wurden etwas bedauernd angeschaut, als wir erklärten, dass wir zur Chemnitzer Hütte wollten. Doch zuerst ging es 600 Meter zum Sonnenklar Sessellift. Dieser begrüßte uns mit dem Schild „Sonnenaufgang verschoben“, Dienstags konnte man nämlich im Sommer zum Sonnenaufgang schon deutlich früher hochfahren. An diesem Dienstag nicht. Es goss weiter in Strömen. Nach kurzer Abstimmung entschieden wir uns, trotzdem hoch zu fahren.

Als wir auf ca. 2.400 Meter Höhe ausstiegen, waren wir komplett in den Wolken. Der Regen war darunter. Immerhin etwas. Kalt war es. Wir sahen zu, dass wir in Bewegung kamen, und gingen den hier gut ausgebauten Kellerbauernweg Richtung Chemnitzer Hütte. Ohne große Höhenunterschiede ging es mal rechts, mal links um die Gipfel. Zwischendurch riss sogar die Wolkendecke etwas auf und erlaubte Ausblicke nach vorne und nach unten. Wir versuchten, das mit den Trinkpausen so zu koordinieren, dass wir die Kamera für ein paar Fotos jeweils aus dem Rucksack holen konnten. Bei der Kamera funktioniert nämlich der Autofokus nicht mehr auf Anhieb und wir vermuten, dass es an der Nässe unterwegs liegt. Damit kommt die Kamera schneller als bisher in den Rucksack, wenn es regnet.

Die Höhenmeter zwischendurch nahmen von Jöchl zu Jöchl etwas zu, so dass uns sogar warm wurde. Eine kurzes Intermezzo der Sonne (war wohl doch aufgegangen) nutzten wir für eine kleine Essenspause. Weiter ging es auf mittlerweile etwas schmaleren Wegen. Hier sahen wir endlich die erste Gämse der Tour. Sie thronte über uns am Grat wie eine Statue, so dass Andrea mich fragte, ob sie echt sei. Sie war echt.

Nach einigen ausgesetzten Stellen erreichten wir nach ca. 3 Stunden das Lappacher Jöchl. Hier waren wir vor vielen Jahren mit Laszlo von Lappach aus aufgestiegen, um zu Chemnitzer Hütte zu kommen. Schön, wieder ein Stück Weg zu kennen. Wir freuten uns insbesondere auf die letzte halbe Stunde, auf der ein genial angelegter Weg durch ein fieses Blockfeld führte.

Doch zuerst ging es noch am Tristensee vorbei. Als kurz dahinter ein Schild unerwartet noch 1:20 Stunden zur Hütte anzeigte, war mein Akku schlagartig leer. Ich hatte mit etwa 30 Minuten gerechnet. Wir machten noch eine Pause. Nachdem Andrea schon über Kopfschmerzen geklagt hatte, war es jetzt mein Kopf, der weh tat. Aber es half nichts, wir setzten die Rucksäcke wieder auf und gingen weiter.

Als wir das Blockfeld erreichten, fotografierte Andrea noch das Schild, das vor Steinschlag warnte, man sollte zügig gehen und nicht stehen bleiben. Kein Problem. Äähh, wo war denn der geniale Weg hin? Wir mussten feststellen, dass er fast komplett durch Steinschlag oder Lawinen zerstört war. Statt einfach zur Hütte zu kommen, war plötzlich höchste Konzentration angesagt. Wir dankten jedem Blockfeld, durch das wir in Norwegen gekommen waren. Diese Erfahrung half uns jetzt enorm. Trotz viel Kletterei, an einem Felsen war sogar eine Seilsicherung angebracht, kamen wir relativ zügig voran, Blockfeld-Queen Andrea immer voraus. Trotzdem zog sich der Weg natürlich deutlich länger als gedacht. Erst gegen 14:30 Uhr erreichten wir die Chemnitzer Hütte auf 2.420 Meter Höhe.

Wir wurden genauso freundlich empfangen wie damals. Wir bekamen ein kleines Vierbettzimmer, in dem wir die einzigen blieben. Wir trafen in der Gaststube die beiden Französinnen wieder. Sie hatten auch einen Ruhetag gemacht, allerdings unfreiwillig aufgrund eines durch eine Insektenstich angeschwollenen Fußes und einem nachfolgenden Besuch im Krankenhaus. Offensichtlich war Andrea nicht die einzige mit solchen Sorgen.

Wir teilten uns einen Kaiserschmarrn in der Hoffnung, dadurch die Lebensgeister wieder zu wecken, aber das funktionierte nicht. Wir zogen uns ins Zimmer zurück und ich versuchte, etwas zu schlafen. War es die Höhe? Die Anstrengung? Eine sich ankündigende Erkältung? Ich war fertig. Draußen hatte es zwischenzeitlich heftig angefangen zu regnen. Unheimlich, ausgesetzt in dieser Höhe.

Das Dösen und Lesen half ein wenig, dennoch hatte ich kaum Appetit, als wir um 19:00 Uhr zum Essen wieder in die Gaststube gingen. Als Vorspeise bekam ich einen Spinatknödel, Andrea eine Nudelsuppe. Wider Erwarten kam der Appetit beim Essen. Ich lehnte sogar die von Andrea angebotene Suppe ab und war mit meinem Knödel glücklich. Langsam mochte ich auch wieder die Leute um mich herum wahrnehmen. Als dann das Rinderschnitzel mit Bratkartoffeln kam, war ich froh, als Andrea mir etwas half, bis ihre drei Spiegeleier mit Bratkartoffeln kamen. Wie wir es schafften, beide Teller leer zu essen, ist mir zwar ein Rätsel, es tat uns aber beiden gut. Zum Nachtisch gab es noch ein kleines Eis.

Auf dem Weg ins Bett unterhielten wir uns noch lange mit Roland, dem Hüttenwirt. Er berichtete einige spannende Dinge, die wir sicher in einem separaten Beitrag mal erzählen. Bei Regen und Gewitter schliefen wir dann ein in der Hoffnung auf besseres Wetter und friedliche Spinnen in unserem Zimmer.

Tag 38

von Andrea

Die Nacht war etwas unruhig gewesen. Die Spinnen in der alten Hütte waren für meinen Geschmack zu groß und zu viele … auch in unserem Zimmer. Warum gab es auf einer Höhe von 2.400 Metern überhaupt Spinnen? Ich sagte mir, dass die Spinnen in der Hütte zu Hause waren und ich nur zu Gast, was tatsächlich ein wenig half. Und dann bat ich sie noch, mir nachts zumindest nicht übers Gesicht zu krabbeln, woran sie sich glaube ich gehalten haben.

Und auch der starke Regen hatte die Nacht unruhig gemacht. Jedes Mal, wenn ich wach wurde, hörte ich ihn aufs Hüttendach prasseln. Würde der nächste Tag tatsächlich sonnig werden wie vorhergesagt? Könnten wir den geplanten Neveser Höhenweg zur Edelrauthütte und den weiteren Weg zur Hochfeilerhütte überhaupt gehen? Beide Abschnitte gehörten nicht zu Via Alpina, sondern waren unsere „Abenteuer-Optimierung“, die aber nur bei gutem Wetter möglich war.

Als der Wecker um 6:45 Uhr klingelte, waren tatsächlich große blaue Flecken am Himmel zu sehen. Nur an den Bergspitzen hingen Wolken. Wir sprangen aus den Betten, düsten zum Frühstück und schulterten nach einer sehr herzlichen Verabschiedung durch den Hüttenwirt um kurz vor 8:00 Uhr die Rucksäcke. Und dann begann ein wahrer Abenteuertag!

Draußen war es ziemlich kalt. Das Thermometer zeigte 4 Grad Celsius an. Wir gaben erstmal Gas, um warm zu werden. Schon nach etwa einer Viertelstunde kamen uns die beiden Französinnen entgegen, die ganz früh ohne Frühstück hatten aufbrechen wollen. Was war passiert? Sie berichteten von Schnee und Eis, wo sie nicht hatten weitergehen wollen. Ups. Wir waren gespannt, aber nicht sonderlich beunruhigt, glaubten wir doch, nach der Tour durch Norwegen so ein kleines bisschen Erfahrung mit Schneefeldern zu haben.

Das Schätzchen, dass dann bereits kurze Zeit später auftauchte, hatte es allerdings in sich. In einer tiefen Rinne lag noch ordentlich Schnee. Schon dorthin zu kommen, war abenteuerlich, denn auf den letzten Metern waren die Felsen vereist. Also gaaaaanz vorsichtig bewegen, wie auf rohen Eiern. Im steilen Schneefeld waren dann zwar Trittspuren, aber auch die waren vereist. Sch … Es musste ordentlich kalt gewesen sein in der Nacht. Ganz langsam und vorsichtig zitterten wir uns hinüber. Nur die ersten etwa 10 Schritte waren wirklich heikel, danach wurde das Schneefeld flacher. Und man wäre auch nur ein paar Meter gerutscht und dann sehr unsanft von den Felsen im der Rinne gestoppt worden. Trotzdem stieg der Adrenalinspiegel deutlich und musste auf der anderen Seite erstmal wieder normalisiert werden. Wir verstanden sehr gut, dass die beiden Französinnen mit ihren deutlich größeren und schwereren Rucksäcken dort umgekehrt waren.

Weiter ging es. Der Östliche Neveser Ferne kam in den Blick. Diesen Gletscher hatten wir vor etlichen Jahren gemeinsam mit Laszlo genau von diesem Höhenweg aus schon einmal bewundert und hatten uns schon Sorgen gemacht, dass er mittlerweile komplett verschwunden sein könnte. Zum Glück war er das nicht. Der Felsgrat über dem Gletscher war vom Neuschnee der letzten Nacht weiß gezuckert. Der Große Möseler, den wir vor einigen Jahren mit Hilfe eines Bergführers (von der anderen Seite aus) einmal fast bestiegen hatten, hüllte sich in Wolken.

Einschüchternd, erhaben, wunderschön. Und diese drei Adjektive charakterisierten dann auch den gesamten restlichen Tag. Die hochalpine Welt verzauberte uns und machte uns gleichzeitig sehr klein.

Das nächste Abenteuer war die Brücke über den Gletscherfluss des Östlichen Neveser Ferners. Wir waren natürlich per se mal froh, dass es überhaupt eine Brücke gab. Dass die Holzplanken aber nicht eben über den Fluss führten, sondern man dabei auf leicht rutschigem Holz einige Stufen emporsteigen musste, sorgte wieder für einen steigenden Adrenalinspiegel. Das Seil, das auf einer Seite der schmalen Brücke als Geländer dienen sollte, hatte eher psychologischen Nutzen. Da es nicht straff gespannt war, hätte es einen im Zweifel nicht davor gerettet, in das felsige Flussbett zu plumpsen.

Entspannen konnten wir kurz, als wir auf einen Geologen der Universität Halle trafen. Er führte mit einer kleinen Gruppe Studenten (die mit uns in der Chemnitzer Hütte gewesen war), Untersuchungen an den Gesteinen durch, die gerade erst vom Gletscher freigegeben worden waren. Wir fragten ihn ein wenig aus, was er und seine Gruppe dort genau machten und freuten uns über seine Begeisterung und seine leuchtenden Augen. Etwa böse war sein Kommentar, dass Geologen sich – anders als Glaziologen – über den Rückgang der Gletscher freuten, weil diese jedes Jahr eine neue Spielwiese für die Forschung der Geologen freilegten. Immerhin erfuhren wir so auch, dass der Östliche Neveser Ferne um etwa 10 Meter pro Jahr zurückgeht.

Weiter ging es auf dem Neveser Höhenweg. Und das unterhalb des Gletschers jetzt bei eisig kaltem Wind und kurze Zeit später auch bei Schneefall! Den eisigen Wind, der typischer Weise einen Gletscher hinab weht, kannten wir ja eigentlich schon, und trotzdem zogen wir wieder mal überrascht und etwas verschreckt die Köpfe ein. Der Schneefall, der wohl aus den Wolken über den Gipfeln zu uns herüber wehte, sorgte dafür, dass wir uns noch kleiner fühlten.

Nach diesen ersten Abenteuern kamen wir immerhin gut voran. Der Schneefall ließ irgendwann wieder nach. An windgeschützten Ecken taute uns die Sonne wieder auf. Und der Weg verlangte zwar hohe Konzentration, weil er sehr felsig war, war aber weder schwierig noch gefährlich.

Nach etwa zwei Stunden setzte leichter Gegenverkehr aus der Edelrauthütte ein. Nach guten dreieinhalb Stunden kamen die neu errichtete Edelrauthütte und der Massenzustrom bunter Jacken vom Parkplatz am Nevesstausee in den Blick und nach guten vier Stunden standen zwischen zu vielen Menschen und Hunden bei zu lautem Stimmengewirr an der neuen modernen Hütte. Wir mussten uns einmal schütteln. Der Gegensatz zu den letzten vier Stunden war schon krass. Und der Gegensatz zu unserer Erinnerung auch, vor vielen Jahren hatte hier eine uralte Hütte gestanden. Wie bestellten etwa zu essen und zu trinken und übten uns darin, die Ruhe zu bewahren. Es nutzte auch nix, wir hatten Hunger und brauchten eine Pause.

Der von uns zwecks „Abenteuer-Optimierung“ geplante Weiterweg zur Hochfeilerhütte machte uns etwas Sorgen. Er beinhaltete die Überquerung des flachen Ausläufers des Gliderferners, was angeblich ohne Gletscherausrüstung möglich sein sollte. Wir hatten dank Sabrina ganz leichte Spikes für die Schuhe dabei, waren aber nicht sicher, ob das ausreichen würde, dies insbesondere wegen der Kälte der letzten Nacht und des Neuschnees.

Wir bekamen von einer Bedienung in der Hütte die Auskunft, dass der Gliderferner im Übergang zur Hochfeilerhütte die letzten Tage sehr gut auch ohne Gletscherausrüstung begehbar gewesen sei, dass es aber jetzt schwieriger sein könnte, weil es nachts so kalt gewesen sei (war uns auch schon aufgefallen). Ein Wanderer, der gerade von der Hochfeilerhütte gekommen war, sagte uns, der Gletscher sei völlig problemlos zu überqueren. Das schwierigste Stück sei die steile Seitenmoräne, die wir nach Überquerung des Gletschers hinauf müssten, das sei wirklich unangenehm. Das konnten wir uns gut vorstellen, jetzt hatten wir zwei Sorgen statt einer.

Tapfer zogen wir weiter. Schon nach wenigen Minuten hatten wir das Stimmengewirr unter uns gelassen. Im Aufstieg zur Unteren Weißzintscharte waren wir völlig allein. Da hätte ich mir dann tatsächlich ein paar Menschen und ein wenig Stimmen um uns herum gewünscht. Das Gelände und die Landschaft wurden mit jedem Meter Aufstieg immer wilder. In solch einer Umgebung hatten wir uns noch nicht oft ohne Bergführer bewegt und ich war nicht zu 100 Prozent sicher, ob wir dem gewachsen waren, was dort vor uns lag. Aber Zweifel sind blöd, denn die kosten Energie. Also entweder umkehren oder auf den nächsten Schritt konzentrieren. Umkehren konnten wir immer noch, falls es zu heikel wurde, das Wetter war stabil und wir waren noch erstaunlich fit … also auf den nächsten Schritt konzentrieren.

Die Scharte auf gut 2.900 Metern Höhe (der bisher höchste Punkt der Tour mit Rucksack) hatte zwar von der Edelrauthütte aus fast bedrohlich ausgesehen, ließ sich aber erstaunlich gut erreichen (gute 400 Höhenmeter Aufstieg). Der Weg war super angelegt. Nur auf den letzten Höhenmetern mussten wir in dem Blockgelände häufiger mal die Hände zur Hilfe nehmen. Vier Wanderer, die uns in diesem Stück entgegen kamen, bestätigten, dass der Gletscher kein Problem sei, sondern die Moräne auf der anderen Seite. Wir sollten auf unserer Seite einfach die Leiter runter steigen, dann gerade über den Gletscher die andere Seite ansteuern und uns dann dort vorsichtig den steilen Hang hocharbeiten. Äh … welche Leiter? Hallo! WELCHE LEITER?

Hinter der Scharte vergaßen wir die Frage nach der Leiter kurzzeitig wieder. Hier querte der Weg noch relativ weit nach rechts und dabei war das Terrain so komplex, dass wir für jeden Schritt unsere volle Konzentration brauchten. Ich hatte mit 200 Höhenmetern entspanntem Abstieg zum Gletscher gerechnet und nicht mit einem felsigen Hindernisparcour. Aber Stöhnen half nicht, da mussten die grauen Zellen auf „Hochtour“ laufen.

Ja, und dann kam tatsächlich die Leiter. Die war perfekt angebracht, wirkte sehr neu und super stabil. Wenn ich erstmal mit den Füßen auf einer Sprosse stehe und gleichzeitig auch für die Hände eine Sprosse zum Festhalten habe, ist auch alles gut. Aber der Einstieg in so ein Ding ist für mich jedes Mal ein Graus. Man steht über einem Abhang (sonst bräuchte man ja keine Leiter), hält sich etwas verkrampft irgendwo fest und tastet rückwärts ins Leere mit einem Fuß nach der obersten Sprosse. Ein riesen Spaß. Ist das Adrenalin im Körper eigentlich irgendwann alle? Aber schon kurze Zeit später waren auch die 15 Meter Abstieg über die Leiter geschafft und wir standen in einem (von der Sonne aufgeweichten) Schneefeld direkt oberhalb der flachen Gletscherzunge. (Wie Ole die Leiter mit Kamera um den Hals und vier Stöcken in der Hand geschafft hat, wird mir ewig ein Rätsel bleiben … der soll mir in der Kletterhalle noch mal was von Höhenangst erzählen.)

Wir schlitterten ein paar Meter den Schnee hinunter und legten unten am Eis die Spikes an, die wir eigentlich wegen möglicher Altschneefelder schon die ganze Zeit mit uns herumtrugen. Jetzt leisteten sie hervorragende Dienste und machten unsere „Optimierung“ der Via Alpina überhaupt erst möglich. (Völlig idiotisch, dass wir die Spikes am Morgen auf dem vereisten Schneefeld nicht angelegt hatten, muss man nicht verstehen.)

Der Gletscher war tatsächlich sehr einfach zu queren. Und für mich war es wie immer ein Genuss. Unter uns ebenes Eis mit einigen wenigen kleinen Spalten (in die nicht mal ein Bein gepasst hätte) und einer so genannten Gletschermühle, also einem Loch, in dem gurgelnd jede Menge Schmelzwasser verschwand. Rechts über uns der herabfließende Eisstrom, der sich zerklüftet und voller Spalten gen Tal schob. Ich mag Gletscher!

So viel Zeit zum Genießen, wie wir gern gehabt hätten, gönnten wir uns aber nicht, denn auf der anderen Seite wartete die Moräne und die sah in der Tat nicht einladend aus. Ein Problem des Gletscherschwunds sind genau die Seitenmoränen. Die Dinger sind nichts als ein hoher, steiler Haufen loser Steine verschiedenster Größe, die vom Eisstrom an der Seite aufgetürmt werden und nur vom Eis stabilisiert werden. Geht das Eis zurück, kommt das ganze Zeug sehr leicht ins Rutschen, weil der Hang zu steil ist, um in sich stabil zu sein. Man kann sich das so vorstellen wie eine steile Sanddüne, bei der der Sand ins Rutschen gerät, sowie man einen Fuß darauf setzt. Nur ist es bei einer Moräne nicht Sand, sondern es sind Steine von der Größe einer Murmel bis zur Größe eines Esstisches.

Irgendwann hatte jemand in der Moräne auch mal einen „Weg“ markiert, auf einigen Steinen prankten rot-weiße Markierungen. Aber diesen „Weg“ gab es nicht mehr, er war zerrissen von tiefen Rinnen, in denen offensichtlich die Schwerkraft gesiegt hatte und sich eine große Menge Bruch nach unten verabschiedet hatte.

Nach bestem Wissen und Gewissen überlegten wir uns bereits unten, welcher Linie wir ungefähr folgen wollten. Dann verpulverten wir unsere gesamte verbliebene Kraft und Konzentration in diesem letzten Aufstieg. Es war so steil, dass wir uns manchmal an größeren Steinen festhalte mussten, um nicht ins Rutschen zu kommen. Und gleichzeitig wussten wir, dass wir uns nur ganz vorsichtig festhalten durften, denn auch unser vermeintlicher Griff konnte jederzeit selbst ins Rutschen kommen. Ja, mein Körper konnte immer noch Adrenalin produzieren. Unfassbar.

Endlich oben schnauften wir tief durch und tapsten die letzten Meter zur Hütte. Es war nicht mehr weit, vielleicht eine gute Viertelstunde. Es war wirklich eine Erlösung, sich vor der Hochfeilerhütte auf eine Bank plumpsen zu lassen. Und von dieser Bank aus konnten wir die Scharte sehen, durch die wir gestiegen waren und die Spur über den Gletscher. Bei dem Blick zurück konnte ich kaum glauben, dass wir das bewältigt hatten. Obwohl ich super platt war und mein Kopf total leer, war ich doch auch sehr stolz auf uns.

In der Hütte bekamen wir zwei Schlafplätze in einem Mehrbettzimmer, schrieben dann ein wenig Reisebericht und verputzten schließlich ein für meinen Geschmack ziemlich schlechtes Abendessen. Aber das Essen sei ihnen verziehen, die Hütte wird nur alle drei Monat per Hubschrauber beliefert, da ist warmes Essen an sich schon ein kleines Wunder. Und eigentlich war die Qualität des Essens nach dem Tag auch ziemlich egal.

Tag 39

von Ole

Ab Mitternacht durfte ich mich über eine Gruppe entweder gedankenloser oder rücksichtsloser Menschen ärgern, die sich vor dem Hütteneingang und damit direkt unter unserem Fenster lauthals unterhielten. Hüttenruhe war von 22:00 Uhr bis 6:00 Uhr. Ich schaute auf die Uhr, es hätte ja auch eine Gruppe aufbrechender Sonnenaufgangsschauer sein können (an diesem Tag nicht verschoben), war es um die Uhrzeit leider nicht. Also kletterte ich aus dem Etagenbett, ging hinunter und bat freundlich um Ruhe. Da es nur gedankenlose Menschen waren, klappte das sogar. Leider waren mir bei der Aktion mit der Uhr meine Ohrstöpsel hinter Andreas Bett gefallen, so dass ich einige Zeit wach lag und den verschiedenen Schnarchgeräuschen der anderen fünf Menschen in unserem Zimmer lauschte.

Frühstück gab es ab 6:00 Uhr, wir hatten uns etwas wellness-like 6:30 Uhr vorgenommen, und ich wurde um 6:13 Uhr, 2 Minuten vor dem Wecker sanft von Andrea geweckt. Wir zogen uns nur schnell an, um die anderen vier in unserem Zimmer nicht zu stören, aßen und kamen dann um 7:25 Uhr los. Das Thermometer zeigte 0°C, der Himmel war klar. In eisiger Stille ging es langsam talabwärts. Der Weg war anfangs etwas zu schwierig für die Uhrzeit, dann wurde er besser und / oder wir wacher. Ich fotografierte die gefrorenen Blüten, freute mich ob der kleinen Kunstwerke und genoss die Atempausen.

Nach kurzer Zeit kamen uns die ersten Gipfelstürmer aus dem Tal entgegen. Beeindruckend, die waren noch viel früher aufgestanden als wir. Wir stiegen weiter ab. Zwischendurch wurde der Weg relativ schwierig, viel Nässe, viel leichtes Kraxeln rauf und runter auf schmalen Wegen. Wir hatten am Vorabend gelernt, dass die Wegebauer Anfang des Sommers zu viert zwei Wochen gebraucht hatten, den Weg zur Hütte wieder instand zu setzen. An einigen Stellen konnten wir die neuen Umleitungen klar erkennen. In den Erhalt der Wege wird viel Arbeit gesteckt. Dankenswerterweise.

Die letzten 200 der ca. 1.000 Höhenmeter Abstieg zur 3. Kehre der Pfitscherjochstraße (Parkplatz) gingen wieder etwas einfacher. Als wir am Parkplatz auf einer Bank nach 3 Stunden eine Pause machten, kamen plötzlich viele andere Übernachtungsgäste von der Hütte an und verschwanden fünf Minuten später in zwei Minibussen, die Richtung Pfitscher Joch losfuhren. Nicht mit uns. Wir schulterten die Rucksäcke und schnauften 500 Höhenmeter aufwärts. Der Weg war schön, die Aussicht noch schöner, nur die Anstrengung war echt hart. Am Ende gab es nach anderthalb Stunden noch einmal tolle Blicke auf die Gletscher der Zillertaler Alpen. Genial.

Am Joch konnten wir es nicht wirklich fassen, wir hatten den Alpenhauptkamm erreicht. Wir entgingen dem Trubel der Hütte, indem wir draußen mit tollem Blick Gerstensuppe und Nudeln mit Tomatensauce aßen. Drinnen hatte es mit Selbstbedienung und Speisenauswahl eher den Charakter eines Schnellrestaurants an einer Gondelstation. Wir scherzten ein wenig mit ein paar anderen Hartgesottenen, u.a. über den Knödelsuppenbalancierer. Es war nämlich mit vollen Tellern auf einem Tablett nicht so einfach, nach draußen zu kommen, ohne etwas zu verschütten. Wir nahmen es auch den beiden nicht übel, die sich zu uns an den Tisch gesetzt hatten, dass sie kurz darauf „wegen der Aussicht“ den Platz wieder wechselten, es hätte trotz des leichten Windes auch wegen unseres Geruchs sein können. Nach dem Essen meinte Andrea, sie hätte schon seit Tagen Appetit auf ein Schnitzel mit Pommes. Ups.

Ich rief im Alpengasthof Breitlahner an und bekam trotz Feiertag (Maria Himmelfahrt) noch ein Doppelzimmer. Einziger Wermutstropfen, es lagen noch knapp 14 Kilometer und noch einmal 1.000 Höhenmeter Abstieg zwischen uns und dem Zimmer. Wir packten es an, jetzt wieder warm ins Fleece eingepackt mit Mütze und Handschuhen. Anfangs ging es wieder sehr steil bergab und der Kopf musste viel arbeiten, wo denn nun der nächste Schritt hin sollte. Kurz vor der Lavitzalm wurde es dann besser. Uns kamen haufenweise Menschen entgegen. Wieder einmal ein Hotspot. Kein Wunder, bei der Landschaft um uns herum.

Nach knapp zwei Stunden erreichten wir den Schlegeisstausee. Hier hatten wir uns mit Toni, „unserem“ Bergführer, zu unserer ersten Hochtour getroffen, bei der wir es nicht ganz auf den Großen Möseler geschafft hatten. Den Berg, den wir vom Neveser-Höhenweg aus gesehen hatten, und den wir jetzt fast halb umrundet hatten. Schön, wieder ein Mosaikstein auf unserer Tour zuordnen zu können. Und auf den Hochfeiler gehen wir sicherlich ein anderes Mal, das wäre von der Hütte in zwei (also für uns dreieinhalb) Stunden gegangen.

In der Nähe der Staumauer gab es leckeren Strudel (Apfel und Topfen) auf der Terrasse der Dominikushütte mit tollem Blick über den Stausee und auf den Hochfeiler dahinter. Die Hütte wäre die Alternative zum Gasthof Breitlahner gewesen. Ein bisschen beneideten wir die Wanderer, die eincheckten, während wir aßen. Aber wir würden die letzten 7 Kilometer auch noch schaffen.

Zuerst ging es direkt an der Staumauer hinunter. Schon ein bisschen angsteinflößend, ob die hält? Das ganze mit viel Halligalli, über Kletterrouten für Kinder, einen Flying Fox, einen Klettersteig und eine Mehrseillängenroute die Mauer hoch. Wir waren froh, nach 500 Metern wieder unsere Ruhe zu haben.

Das Gelände war anfangs noch etwas anstrengend, der Kopf meinte, er hätte langsam genug getan, wurde aber zum Glück einfacher, so dass wir gut voran kamen. Als ein Schild noch eine dreiviertel Stunde zum Ziel anzeigte, fing es an zu regnen. In Regensachen legten wir die letzten drei Kilometer zurück, vielleicht ein bisschen mehr, denn den letzten steilen Abstieg im Wald mit nassem Untergrund verweigerten wir zugunsten der Schleife auf der Forststraße.

Kurz nach 17:00 Uhr erreichten wir den urigen, alten Gasthof. Wir bekamen ein schönes Doppelzimmer mit knatschendem alten Holzboden und alten Wandvertäfelungen, konnten unsere nassen Sachen in den Trockenraum hängen und genossen eine heiße Dusche. Schön. Nach ein bisschen Dehnen gab es Abendessen. Extra für Andrea heute als Hauptspeise der Halbpension großes Schnitzel mit Pommes. Sie strahlte.

Wir planten noch ein wenig die nächsten Tage, buchten eine Unterkunft in Mayrhofen und versuchten, die darauf folgenden zwei Hütten zu reservieren (einmal email, einmal voicemail, hoffentlich klappt es). Wieder im Zimmer schrieben wir noch fleißig, war viel passiert die letzten Tage.

Tag 40

von Andrea

Ein Zimmer für uns allein mit einem Bett zum Kuscheln war mal wieder ein Genuss. Und die Spinnen waren auch deutlich kleiner als etwa 1.000 Meter höher, also war alles gut. Bis auf die Beine, die quakten auf dem Weg zum Frühstück etwas. Warum eigentlich?

Da es draußen regnete, fragten wir uns kurz, ob wir den Bus nach Mayrhofen nehmen sollten, entschieden uns aber dagegen, da wir lieber laufen wollten. Als wir gegen 8:45 Uhr in voller Regenmontur aufbrachen, tröpfelte es nur noch. Wir hatten uns richtig entschieden. Und die ersten etwa 7 Kilometer bis Ginzling waren auf der alten Straße in dem steilen Tal sowohl schön als auch einfach. Schon um kurz nach 10:00 saßen wir in Ginzling im Café und genossen ein zweites Frühstück.

Danach wurde der Weg allerdings mühsamer. Mal ging es auf Trampelpfaden über Wiesen, mal auf matschigen schmalen Wegen am Hang entlang, mal über Steine und Holzbruch. Als Weg hätte ich das nicht bezeichnet, maximal als „Lösung“. Dazu kam ein aus Sicht unser Beine komplett unnötiges Rauf und Runter. Jeder einzelne Meter rauf wurde von unseren Beinen mit wilden Flüchen kommentiert. Und was noch dazu kam, waren Bremsen und die Mistviecher machten uns echt nervös.

An einem schmalen Wegstück, an dem ich mich irgendwie in die Büsche falten musste, weil uns ein Wanderer entgegen kam und nicht auf die Blutsauger achten konnte, erwischte mich eine Bremse an der linken Hand. Sch … Das löste bei mir erstmal großen Stress aus, ich sah mich schon wieder mit einem völlig ausgearteten Bremsenstich in der Notfallaufnahme eines Krankenhauses vorstellig werden. Da hatte ich dann erstrecht keine Nerven mehr für die matschigen schmalen Pfade.

Zum Glück hatten wir bald das zweite Drittel des Weges hinter uns und flüchteten uns vor den Blutsaugern in den Gasthof Karlsteg. Nach einigem Überlegen entschied, gleich eine Kortisontablette zu schlucken. Ab dem nächsten Tag wären wir wieder drei Tage lang oben am Berg, da wollte ich nicht eine Hand in der Form und Farbe einer Rettungsboje haben. Und ich war mal wieder meiner Hausärztin unendlich dankbar, die keine Hemmungen hatte, mir für Notfälle unterwegs Kortisontabletten anzuvertrauen. Zum Glück brauchte ich sie nur selten.

Im Gasthof fragten wir, wie die Qualität des weiteren Wanderweges nach Mayrhofen war und erfuhren, dass es gar keinen gab. Man musste entweder rauf nach Finkenberg gehen, wohin auch in der Tat die Via Alpina führte, wo wir aber nicht hin wollten, weil wir wegen der nächsten kaputten Stockspitze zu einem Sportgeschäft nach Mayrhof wollten, oder man musste zu Fuß der Hauptstraße folgen, an der es aber keinen Fußweg gab. Grmpf.

Wir entschieden uns kurzerhand für die dritte Lösung, wir stiegen um 12:29 Uhr in den Bus nach Mayrhofen und legten damit das letzte Drittel des Weges sehr entspannt und vor allem ohne Blutsauger zurück. Wunderbar. Und durch die Fenster des Buses betrachtet war sehr klar, dass man diesen engen und kurvigen Abschnitt der Straße nicht zu Fuß auf der Fahrbahn zurücklegen wollte.

Wir fanden dann schnell unser Hotel, wurden sehr freundlich empfangen, konnten schon ins Zimmer und durften sogar unsere Klamotten zum Waschen abgeben. Besser ging es nicht! Mit der wenigen halbwegs sauberen Bekleidung, die wir noch hatten, am Körper und den vier Wanderstöcken in der Hand stiefelten wir im Ort zum Sportladen. Ich wollte am liebsten an allen drei Stöcken, die noch die alten Spitzen hatten, diese auswechseln lassen, da ich vermutete, dass die nächste Spitze wieder ein paar Tage später kaputt gehen würde. Das ging aber leider nicht, da nur noch zwei Ersatzspitzen vorrätig waren. Also ließen wir die bereits kaputte Spitze tauschen und nahmen die andere mit, um sie dann später dem Stock angedeihen zu lassen, der als nächstes kaputt gehen würde. (Das heißt, wir wollten sie mitnehmen, ließen sie aber im Laden liegen, was wir erst merkten, als wir viel später wieder im Hotel waren, weswegen wir dann noch mal zum Sportladen latschen durften, was unseren Beinen natürlich absolut gar nichts ausmachte.)

Nach dem Wanderstock kümmerten wir uns um unsere Mägen und zwar in DER Konditorei von Mayrhofen gleich gegenüber. Dort gab es nicht nur Süßes und wir verputzten ein sehr leckeres Mittagessen und zum Nachtisch eine riesige frische Waffel mit Banane, Schokosoße, Vanilleeis und Sahne. War denn schon Weihnachten?

Nach dem üppigen Mal kugelten wir noch vergnügt die Haupstraße entlang und stockten unsere Vorräte auf, kauften also Käse, Speck, Schokolade, getrocknete Aprikosen und gesalzene Cashew-Kerne. Dann kugelten wir zurück zum Hotel. (Und von dort wegen der fehlenden Stockspitze noch mal zum Sportladen.)

Der restliche Tag verging wie im Flug mit Schreiben, Fotos in unsere Cloud hochladen, Fotos für Blog aussuchen, neue GPS-Tracks auf diverse Geräte laden, weiterer Planung, Buchung Hotel in Schwaz für Montag, Saunagang, Essen in einem spanischen Restaurant und Bloggen. Für nur einen halben Ruhetag hatten wir echt viel geschafft. Auch dank des überraschend guten WLANs im Hotel. Nur mit Ruhe hatte das nix zu tun.

Dafür würde der Start am nächsten Morgen gemütlich werden, Frühstück gab es erst ab 8:00 Uhr. Und zur Feier unseres Hochzeitstages wollten wir die ersten 1.000 Höhenmeter des Tages mit der Gondel überwinden. Da danach nach unserem Verständnis noch mal 900 Höhenmeter folgen würden, fanden wir das ein gutes Geschenk zum Hochzeitstag.

Im Regen nach oben

Blick auf den Kellerbauernweg

Die erste Gams

Schmaler Weg mit tollem Ausblick

In dem Blockfeld war mal ein Weg

Kurz vor der Hütte existierte noch ein Stück des Weges

Blick zurück zur Chemnitzer Hütte

Vereiste Felsen auf der anderen Seite und harter Schnee

Sportliche Brücke

Östlicher Neveser Ferner, rechts der Grat des Großen Möselers

Schnee weicher, Zustieg schwieriger, da Schneefeld bereits ausgehölt

Edelrauthütte in Sicht

Der Weg zur Weißzintscharte, links oben ging es rüber

Felsiges Finale

Hände halfen

Blick auf die Seitenmoräne auf der anderen Seite des Gliderferners und auf die Hochfeilerhütte

Abstieg zum Gletscher

Die Leiter in voller Länge, echt abenteuerlich

Andrea auf dem Gletscher in ihrem Element

Der Eisstrom über uns mit durchaus ordentlichen Splaten

Unten im flachen Teil waren die Spalten eher klein und niedlich

Die Seitenmoräne war hoch und wenig einladend

Und noch ein bisschen Blockfeld

Erleichterung an der Hochfeilerhütte

Waren wir wirklich von der Scharte rechts oben gekommen?

Eisblumen am nächsten Morgen

Blick nach vorn

Aus dem Tal kamen wir

Aufstieg zum Pfitscher Joch

Blick auf Gletscher als Belohnung

Geschafft, das Pfitscher Joch Haus

Die Seitenmoränen zeigen, wo der Gletscher mal war

Abstieg zum Schlegeisstausee in einem schönen Tal

Blick über den Schlegeisstausee auf die Zillertaler Alpen

Beeindruckende Staumauer

Hoffentlich hält die

Im Abstieg nach Mayrhofen

Weihnachten?

Ein Gedanke zu “24. von Ahornach nach Mayrhofen

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