16. von Arnoldstein nach Nassfeld

Fakten

  • 3 Wandertage
  • ca. 44 Kilometer
  • ca. 3.050 Höhenmeter im Aufstieg
  • ca. 2.200 Höhenmeter im Abstieg
  • Sonne und Wärme pur
  • unser erstes Mehrbettzimmer

Tag 17

von Ole

Der Wallner-Wirt hatte Frühstück schon ab 6:30 Uhr, also klingelte der Wecker um 6:00 Uhr. Es lagen 1.800 Höhenmeter Aufstieg verteilt auf 17 Kilometer vor uns. Wir hatten viel Respekt davor, gerade auch wegen der weiterhin hohen Temperaturen. Da wollten wir früh los.

Doch zuerst genossen wir das leckere Frühstück, das an das gute Essen vom Vortag nahtlos anknüpfte. Viel Müsli, einmal Spiegelei, einmal gekochtes Ei (mit aufgemaltem Smiley aß Andrea es sogar richtig herum), frisches Brot, frisches Obst und zwei Jausenbrote für unterwegs.

Das am Vorabend bestellte Taxi war pünktlich da, um uns nach Thörl-Maglern, unserem Startpunkt zu bringen. Dort saß der nett Schweizer ohne seine Frau auf einer Bank. Die beiden hatten den frühen Bus von Arnoldstein genommen (6:58 Uhr), und dann hatte die Frau wieder zurück nach Arnoldstein gemusst, weil sie ihre Stöcke vergessen hatte. Echt doof. Wir hatten unsere Stöcke bewusst von der Seilbahnfahrt am Vortag am Rucksack befestigt und auch dort gelassen, da es uns in Saas-Fee auch schon einmal passiert war, dass wir ein Paar Stöcke hatten stehen lassen. Der Schweizer beschrieb dem Taxifahrer, wo seine Frau vermutlich auf eine Mitfahrgelegenheit warten würde, und bat ihn, sie dann dort aufzusammeln.

Wir stiefelten los, rein in die ersten 1.000 Höhenmeter Aufstieg des Tages und in die 7:30 Stunden Gehzeit, die auf dem Wegweiser standen. Anfangs noch gemächlich auf einer Forststraße ansteigend, nahm der Weg dann die Abschneider zur Straße und wurde damit deutlich steiler. Teilweise so steil, dass Andrea die Waden weh taten, wenn sie den ganzen Fuß aufsetzte, um nicht ins Rutschen zu kommen. Wir kämpften uns echt hoch, die Wärme tat ein übriges. Die Himbeeren zwischendurch halfen nur ein bisschen. Andrea meinte später, am Anfang wäre es die Wärme gewesen, dann die Atmung und am Ende die Waden, die jeweils die gerade höchste Priorität gehabt hätten. Mein Körper versuchte auch wieder alle möglichen Tricks, um mich von diesem komischen Unterfangen abzubringen, erst Schmerz im Fuß, dann Daumen, dann Knie, dann Rücken. Half alles nichts.

Irgendwann wurde es etwas weniger steil. Bis dahin hatten wir für zwei Kilometer fast zwei Stunden gebraucht, aber auch 800 Höhenmeter geschafft. Am Ende des ersten Aufstiegs erreichten wir die Göriacher Alm nach 3 Stunden Gehzeit. Zum Glück zeigte der Wegweiser für den restlichen Weg „nur noch“ 4:30 Stunden an, wir waren also trotz der Anstrengung im österreichischen Zeitplan.

Zur Belohnung gab es im Schatten der Almglocke erst einmal eine ausgiebige Pause, in der alles durchgeschwitzte wieder trocknen konnte. Dazu genossen wir den tollen Blick zurück in die julischen Alpen.

Wir füllten mit dem Reserveliter Wasser im Wassersack in Andreas Rucksack die Flaschen in meinem Rucksack wieder auf, dafür bekam Andrea jetzt den Fotoapparat. Wir waren aufgrund der Hitze mit 5 Litern Wasser gestartet, das war auch gut so. An der Quelle machten wir uns die Unterarme nass, die Verdunstungskälte half auch hier wieder.

Weiter ging es in tatsächlich leichtem Auf und Ab auf einem Forstweg, wir kamen zügig voran. Bis wir wieder den Weg verließen und es erneut steil bergauf ging, diesmal aber nur 150 Höhenmeter. Wir fluchten trotzdem. Nach einer kurzen Trinkpause ging es dann nach und nach 600 Höhenmeter abwärts. Dabei sahen wir einige Schnee- oder Haselhühner, die vor uns wegflogen.

Nach einem immer steiler werdenden Abstieg erreichten wir nach knapp 2 Stunden den Bartolosattel, diesmal wieder sogar etwas schneller als die ausgeschilderte österreichische Wegzeit. Wir merkten schon, dass hier nicht mehr die Slowenen die Zeiten gemessen hatten, die sind alle noch etwas fitter. Wieder gab es eine nette Pause, auch hier tat eine unserer Isomatten gute Dienste.

Nach dem Sattel ging es wieder nach oben, weitere 450 Höhenmeter warteten auf uns. Ich nahm Andrea wieder die Kamera ab und dann ging es auch schon den Hang hoch. Diesmal zum Glück anfangs auf einer Forststraße und damit weniger steil. Das gefiel uns so gut, dass wir diese Variante beibehielten, auch als der Weg steil wieder abschnitt. Wir wären auf dem kürzeren aber steileren Abschneider definitiv nicht schneller gewesen.

So holten wir dann zwei Männer wieder ein, die wir schon an der Göriacher Alm getroffen hatten und die sich dort über die fehlende Einkehrmöglichkeit geärgert hatten. Sie hatten weniger Wasser mit als wir. Als sie uns dann kurze Zeit später wieder einholten, als wir Trinkpause machten, fragte der eine uns nach einem Schluck Wasser, den wir ihm gaben. Bei noch einer guten Gehstunde und noch einem Liter in Reserve ging das. Ein bisschen innerlich gegrummelt haben wir aber beide, schließlich hatten wir das Wasser bis dahin geschleppt, weil wir uns vorbereitet hatten.

Wir erreichten kurze Zeit später die Achomitzer Alm. Nachdem die ganze Zeit der ausgewiesene Wegzeitunterschied zwischen ihr und der Feistritzer Alm, unserem Tagesziel, nur 30 Minuten waren, waren es jetzt plötzlich noch 45 Minuten zu letzterer. Wir fluchten innerlich vor uns hin. Wieder ging es natürlich zuerst runter, dann begann der letzte Aufstieg. Die letzten 100 Höhenmeter nahmen wir nach einer erneuten Trinkpause in Angriff. Auch diese schafften wir, immer einen Schritt nach dem anderen. Wir merkten die vielen anderen Schritte davor aber schon ziemlich.

Vorbei an der kleinen Kapelle Maria Schnee sahen wir endlich die Alm leicht unter uns liegen. Die letzten Schritte schafften wir dann auch noch. Andrea meinte nur, es hätte keine schwierige Passage mehr kommen dürfen, dafür wären Kopf und Beine nicht mehr fit genug gewesen. Leichter Schwindel ließ grüßen.

Auf der Feistritzer Alm begrüßte uns Natascia herzlich. Ich konnte die Grüße von der Apotheke in Arnoldstein ausrichten und wir bekamen erst einmal je eine Himbeerschorle. Uff. Wir hatten es tatsächlich geschafft, 1.800 Höhenmeter bei den Temperaturen und mit dem Gepäck. Gegen ein kleines Aufgeld durften wir sogar die private Dusche nutzen, eine Wohltat nach diesem heißen Tag.

Kurze Zeit später kamen auch die beiden netten Schweizer an, die gemeinsam mit einem Franzosen/Italiener mit uns im Sechsbettzimmer übernachteten. Wieder klönten wir ein bisschen, bevor wir uns etwas zu Essen bestellten. Es gab Penne arrabiata und Spaghetti aglio olio. Beides sehr lecker. Nebenbei lernten wir, dass neben 160 Kühen (Muttertiere mit ihren Kälbern) noch 71 Pferde auf der Alm weideten. Das erklärte die Pferdeäpfel, die wir unterwegs immer wieder gesehen hatten.

Beim Essen war es windig und dadurch kühler geworden, so dass wir uns tatsächlich noch unsere Fleecejacken anzogen. Nach dem Essen gingen wir zum Schreiben und Lesen ins Bett und schliefen schon gegen 20:30 Uhr entspannt ein.

Tag 18

von Ole

Wir hatten überraschend gut geschlafen. Der erste Wecker in unserem Mehrbettzimmer klingelte um 06:00 Uhr, unserer folgte dann um 6:30 Uhr. Gepackt waren die Rucksäcke wieder schnell, pünktlich um 7:00 Uhr gab es Frühstück; wieder genau eine Stunde später kamen wir los, obwohl wir uns entspannt Zeit ließen. Andrea rettete zwischendurch unser Gepäck, welches nahe am Zaun stand und das Interesse eines Pferdes geweckt hatte, das sich unauffällig näherte. Dank Lipica waren wir wachsam.

Ich fragte noch, von wann die vielen Almhütten wären und lernte, dass die meisten erst in den letzten 15 Jahren als Ferienhütten entstanden waren. Das passte zur Theorie, dass die für Viehhaltung genutzten Almen mit wenig Personal ausgekommen waren und es deswegen früher nicht so viele Hütten gebraucht hatte. Immerhin waren die neuen Hütten in altem Stil gebaut worden. Nur das Hotel, dass einmal abgebrannt war und dessen Besitzer danach pleite gegangen waren, störte ein wenig das Bild.

Nach einer halben Stunde Abstieg gab es ein zweites Frühstück, man muss die Almen nehmen wie sie kommen. Kaffee, Holler und ein Stück Kärtner Reindl, eine Variante des Rosinenstutens. Dazu Vogelbeobachtungen, denn unter dem Dach war ein kleines Nest, dessen Bewohner eifrig gefüttert wurden.

Beim weiteren Aufstieg wurden wir erst einmal von den hier ebenfalls grasenden Pferden eifrig beschnuppert. Dann zog es sich wieder hinauf auf einen Sattel. Andrea meinte, es wäre das erste Mal gewesen, dass sie mehr Blaubeeren im Aufstieg gegessen hätte als ich und das das auch nötig gewesen wäre. Lag bei mir bestimmt auch an der Kamera, mit der ist bücken noch schwieriger als nur mit dem Rucksack.

Oben auf dem Sattel trafen wir zwei weitere Wanderer, die von der Eggeralm, unserem Tagesziel, herauf gekommen waren. Wir fragten, ob wir uns zu ihnen setzen dürften, und es entspann sich eine angeregte Unterhaltung über die jeweils nächsten Etappen. Die beiden netten Schweizer stießen nach kurzer Zeit auch noch dazu. Wir genossen die Pausen an dem Tag sehr.

Im Abstieg gingen wir auf einer Forststraße gemeinsam mit den beiden Schweizer nach unten und klönten. Sie hatten schon die Schweiz zu Fuß umrundet und jetzt 3 Wochen Via Alpina hinter sich. Der Austausch tat gut.

An einem steileren Stück durch einen Wald gingen wir allein wieder etwas schneller. Ein bisschen Forststraße nach oben, dann etwas abenteuerlich bergab, zugewachsen, rutschig und viel Sturmschäden. Unten merkten wir die höhere Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Sauna. Wir schwitzten wieder vor uns hin. Die Luftfeuchtigkeit nahm auf dem Weg nach oben schnell wieder ab, dafür nahm die Temperatur auf der Sonnenseite des Hanges deutlich zu. Auch hier waren wieder viele Sturmschäden noch deutlich sichtbar.

Als wir wieder eine Straße erreichten, ging es erst abwärts zur Dellacher Alm, dann noch 3 Kilometer leicht ansteigend zur Eggeralm. Etwas verlängert, da ich den Autos auf der Straße entkommen wollte, der Weg um den fast ausgetrockneten See herum aber immer weiter in die falsche Richtung führte (trotz Ausschilderung), so dass wir queralmein wieder zurück zur Straße gingen. Kurz darauf erreichten wir die Eggeralm und fanden Rudis Gasthof. Der halbe Ruhetag konnte beginnen.

Wir duschten schnell und dann gab es Käsespätzle und zwei Kärtner Nudeln (große, hier mit Kartoffeln, Frischkäse und Kräutern gefüllte Nudeltaschen). Dazu ein alkoholfreies Radler mit Wasser verlängert. Sag noch einer, bei den Temperaturen wäre ein solches Essen zu schwer, nach 4:30 Stunden Wanderung passte das hervorragend.

Beim sich anschließenden Bummel durch den kleinen Almort buchten wir an einer Stelle mit besserem Handynetz noch das Hotel für den nächsten Tag in der Nähe von Nassfeld auf der italienischen Seite. Empfehlung von Rudi. Dann klönten wir weiter mit den beiden Schweizern, die in einer anderen Unterkunft waren. Dazu gab es eine leckere frische Buttermilch für mich und einen geteilten Stanitzel, ein Bisquithörnchen mit Sahne und Preiselbeeren.

Bei der Gelegenheit unterhielten wir uns auch mit zwei netten Hamburgern, die gerade den karnischen Höhenweg fast hinter sich hatten und in zwei Tagen im Hotel Wallner in Arnoldstein sein wollten. Andrea fragte sie über die Etappen auf dem Karnischen Höhenweg aus und stöberte in deren Wanderführer, in dem auch die Varianten beschrieben waren. So einen Wanderführer würden wir uns hoffentlich in Nassfeld besorgen können, denn die Beschreibungen auf der Website der Via Alpina sind da etwas dürftig – zumindest was Schwierigkeiten und Varianten betrifft. … Wir müssen keinen Wanderführer mehr besorgen, juhuuuu. Wie schon bei der Karte des Triglav Nationalparks durften wir den Führer mitnehmen. Die beiden Hamburger fotografierten die letzten zwei Etappen, die sie noch vor sich hatten, kurzerhand ab. „The trail provides.“ Manchmal ist es wirklich ein bisschen wie Magie. Toll, wenn wildfremde Menschen einem so helfen, so wie auch wir schon wildfremden Menschen geholfen haben, sei es mit dem Wasser, sei es mit dem Verbandsmaterial im Tal der sieben Seen.

Wir gingen glücklich auf unser Zimmer zurück, ich schrieb, Andrea machte Schultertraining. Zu Essen gab es dann zwei leckere Frigga-Pfandl, Kartoffeln, Speck und Käse in der Pfanne gebraten. Da der Kaiserschmarrn danach leider nicht mehr passte, gab es in der Sennerei nebenan noch ein Eis und dann einen langen Austausch von Trailgeschichten mit den beiden Schweizern und den beiden Hamburgern. Einfach nur schön. Gegen 20:30 Uhr machten wir uns dann auf den Weg ins Bett.

Tag 19

von Andrea

An den Wecker um 6:00 Uhr gewöhnen wir uns irgendwann tatsächlich noch. Und das, obwohl wir dank des super schönen Abends mit den netten Schweizern und Hamburgern doch tatsächlich erst nach 21:00 Uhr geschlafen haben.

Nach einem leckeren Rührei (gab es in Norwegen aus der Tüte nicht, genossen wir daher sehr) brachen wir tatsächlich schon um 7:15 Uhr auf und eilten zielstrebig unserem geplanten halben Ruhetag in Nassfeld entgegen. Es ging am Anfang auch flott voran, obwohl es gleich mal wieder 150 Meter rauf ging. Es machte sich bemerkbar, dass der Himmel ganz leicht bewölkt war und es damit noch deutlich kühler war als die letzten Tage. Das tat mal gut.

Als es dann wieder runter ging, standen wir nach Forststraße und einfachem Waldweg plötzlich verblüfft oberhalb einer steilen, stark erodierten Schlucht auf einem bröckeligen, schmalen Weg. Hier waren Konzentration und Trittsicherheit gefragt. Wir waren schlagartig hellwach und nicht mehr im Ruhetag-Modus. Zwei Stellen an diesem Hang gefielen uns gar nicht. Aber es waren jeweils nur wenige Schritte, die ganz doof waren – einmal passten nicht mal mehr zwei Füße nebeneinander auf den bröckeligen Weg – dann konnten wir wieder einige Schritte durchatmen. Der Untergrund war aber auch so instabil, dass wir uns lebhaft vorstellen konnten, wie der Weg bei jedem starken Regen schmaler wurde. Ein Wunder, dass es hier überhaupt noch einen Weg gab.

Irgendwann waren die ausgesetzten Passagen geschafft und wir konnten wieder zügiger gehen. Dafür schlug jetzt wieder die Wärme zu, der Himmel war mittlerweile blau, wir lösten uns wieder in Schweiß auf. Also, jetzt war aber bitte mal Schluss, wir waren doch in Gedanken schon bei einem halben Ruhetag, da passte Schinderei gar nicht. Im letzten Aufstieg (es waren an dem Tag in Summe nur etwa 650 Höhenmeter) wurde der Weg über einem steilem Hang noch mal kurz sportlich schmal (wollte wohl testen, ob wir noch wach waren) und nach einer letzten Pause schnauften wir dann in praller Sonne über Almen den Hang hinauf … zwischen Liften hindurch, an einem hässlichen Speichersee für die Schneekanonen vorbei und auf Gebäude und Liftstationen zu. Passte irgendwie so gar nicht nach den Almen der letzten Tage, gehört aber auch dazu.

Gar gekocht stolperten wir dann auf der anderen Seite des Sattels erleichtert die nur 300 Höhenmeter nach Nassfeld hinunter. Um kurz nach 12:00 Uhr mittags erreichten wir unser Hotel. Großartig! Und es wurde noch besser, als wir unsere müffelnde Wäsche einer netten Dame in die Hand drücken durften, die diese vertrauensvoll einer Waschmaschine übergab. Dann duschten wir und verputzten einen göttlichen Büffel-Mozzarella sowie eine Portion Nudeln.

Danach trübte allerdings der Wetterbericht unsere gute Laune. Als wir in Arnoldstein das letzte Mal geschaut hatten, hatte es den Eindruck gemacht, als gäbe es ungefähr noch bis Nikolaus stabiles, sommerliches Hochdruckwetter. Nun standen wir am Anfang des anspruchsvolleren Teils des Karnischen Höhenwegs, für den man zwingend etwa acht Tage stabiles gutes Wetter braucht, und schauten für die nächsten zwei Tage im Wetterbericht auf Regenwolken mit Blitzen. Wer hatte denn das genehmigt?

Damit folgte statt einem faulen halben Ruhetag das Suchen und Besprechen von Alternativen. Die zwei Wanderkarten, die wir im kleinen Laden im Ort kaufen konnten, halfen dabei sehr. Und nach guten zwei Stunden waren wir mit der Lösung auch ganz zufrieden. Wir teilen die nächste Etappe in zwei Teile, übernachten unterwegs und müssten damit beide Teile schaffen, bevor jeweils die Schauer und Gewitter so richtig Anlauf nehmen (am Samstag laut Vorhersage ab mittags, am Sonntag schon am Vormittag). Das gefiel uns besser, als jetzt schon die Waffen zu strecken und ins Tal abzusteigen. Betten konnten wir für die nächsten zwei Nächte jeweils auch noch reservieren, auch wenn wir uns jetzt für einige Zeit von dem Luxus der Doppelzimmer verabschieden müssen. Ab Montag soll das Wetter wieder etwas besser werden. Dann schauen wir, was geht.

Die Planung war zwar anstrengend aber irgendwie auch ziemlich komisch … fand ich jedenfalls. Was waren wir bisher doch vom Wetter verwöhnt worden, außer am ersten Tag und außer, dass es gern ein paar Grad kühler hätte sein können. In Norwegen hatten wir nach dieser Zeit unterwegs bereits dauerhaft nasse Füße und Schwimmhäute. Was ging es uns hier auf der Via Alpina doch gut. Da lassen wir uns von einer Vorhersage, die für zwei Tage mal Mist ist, doch nicht die Laune verderben!

Mal schauen, was dieser Tag noch bringt. Vielleicht noch bloggen, sicher eine leckeres Abendessen.

Abmarsch in Thörl-Maglern, hinten noch der Wegweiser mit den 7:30 Stunden

Es ging richtig steil im Wald nach oben

Auch die letzten der 1.800 Höhenmeter zur Kapelle Maria Schnee schafften wir

Und dann lag endlich die Feistritzer Alm vor uns

Mit ihren stolzen Pferden

Früh ging es an diesem Abend ins Bett

Ein Stück Kärtner Reindl

Und der Vogelnachwuchs bekam auch etwas zu Essen

Holzauge sei wachsam

Und auch die Quellwolken durften wir in der Folge immer im Auge behalten

Wieder Sturmschäden

Gasthof zum Rudi auf der Eggeralm

Rückblick zur Eggeralm am nächsten Morgen

Der Weg wurde schmaler

Und schmaler, ganz links nur noch einen Fuß breit

Dann steil eine Rinne hoch

Und dann wieder schmal

Speichersee im letzten Aufstieg

Blick die Skipiste hinab nach Nassfeld

2 Gedanken zu “16. von Arnoldstein nach Nassfeld

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